Bundesliga: Austria kann doch wieder siegen!
- Vastic und Datoru legten Lade-Hemmung ab
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·Es geht ja doch
Austria gewinnt in Mattersburg mit 1:0
·Löw ist sicher:
Bring' Austria-Schiff auf Vordermann!
·Doch Austria?
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·2:0 vs Sturm
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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
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Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Die Samstag-Spiele der 14. Runde der T Mobile-Bundesliga brachten Siege für Meister Austria (1:0 in Mattersburg), Vize-Champion GAK (1:0 daheim gegen Salzburg), SW Bregenz (3:2 nach 1:2-Rückstand gegen den FC Kärnten) und FC Superfund Pasching (3:0 gegen die ersatzgeschwächte Admira). Im Mittelpunkt stand dabei Österreichs einzig verbliebener Europacup-Starter Salzburg, wo Trainer Lars Söndergaard nach der nationalen Minusserie vor der Ablöse steht.
Austria wieder auf der Siegerstraße
Die Austria kehrte in Mattersburg nach den Niederlagen in Bregenz, im UEFA-Cup in Dortmund und der ersten Heimschlappe gegen den GAK auf die Siegesstraße zurück. Hinten stand diesmal die Null - die Violetten haben mit zwölf Gegentreffern die wenigsten der ganzen Liga hinnehmen müssen - und vorne traf ausgerechnet Ivica Vastic. Der zuletzt mehr als schwache Ex-Sturm-Liebling war zunächst nur auf der Bank zu finden und wurde bei seiner Einwechslung von den Austria-Anhängern mit Pfiffen begrüßt. Nach dem Vastic-Treffer lagen sich die Veilchen-Fans aber in den Armen und Vastic beim Torjubel unter seinen Teamkollegen im Schnee.
Löw macht Vastic Komplimente
"Das war gut fürs Selbstvertrauen, obwohl ich nie an mir gezweifelt habe. Ich werde weiter alles geben, wenn ich am Platz stehe", versicherte der 34-Jährige nach seinem ersten Treffer seit 23. Juli (Doppelpack beim 4:0 gegen Bregenz). "Ich freue mich ganz besonders für Ivo, weil er zuletzt viel Kritik aus dem Umfeld und von den Fans einstecken musste. Er hat aber immer konsequent und professionell weitergearbeitet", gab es von Trainer Joachim Löw Komplimente für seinen Siegestorschützen. Bei Mattersburg fehlte Kapitän Didi Kühbauer an allen Ecken und Enden. Werner Gregoritsch verwendete den Ausfall seines Spielmachers aber nicht als Ausrede oder Entschuldigung, sondern blickte nach vorne: "Wir werden konzentriert weiter arbeiten."
Bregenz weiter Team der Stunde
Die Überraschungs-Mannschaft der Saison bleibt weiter Schwarz-Weiß Bregenz. Bis zur 80. Minute lagen die Vorarlberger zwar daheim gegen den FC Kärnten mit 1:2 zurück und die Gäste hofften bereits auf den ersten Auswärtssieg der Saison, aber dann kam die turbulente Schlussphase. Es folgten Treffer von Klausz (kapitaler Fehler von Goriupp, der sich vor der Pause noch mit einem gehaltenen Lawaree-Elfmeter ausgezeichnet hatte) und Lawaree zum 3:2 für die Hausherren, sowie Gelb-Rot für Nzuzi und Vorderegger plus Rot für Bragstad.
Haubitz auf die Tribüne
Dazu mussten Klausz und Kogler mit Verletzungen vom Platz. Kein Wunder, dass die Nerven blank lagen. So war Kärnten-Trainer Johannes Haubitz, der nach Reklamation auf die Tribüne musste, fassungslos: "Das gibt mir schon zu denken." Die Abseits-Proteste der Kärntner (Thomas Höller: "Eine Frechheit") beim Siegestreffer waren jedoch unberechtigt. Regi van Acker war ebenso fassungslos: "Was mit Klausz passiert sieht keiner, unglaublich."
Datoru bei Pasching im Mittelpunkt
In Pasching stand ein Mann beim 3:0-Sieg des FC Superfund gegen "Admira B" (ohne vier gesperrte und sechs verletzte Spieler) im Mittelpunkt: George Datoru. Der 26-jährige Stürmer beendete in der Meisterschaft endlich seine Lade-Hemmung, die er seit 16. März (Siegestor beim 1:0-Auswärtserfolg gegen die Austria) nur im UI-Cup unterbrechen hatte können. Mit einem Assist und zwei Toren war der gebürtige Nigerianer der strahlende Held, nur die tiefen Temperaturen machten da noch zu schaffen. "Ich werde im Training weiter Gas geben. Auch wenn es kalt ist, denn die Kälte ist eine Katastrophe", meinte der Tiefkühl-Bomber. Ein Teamkollege war hingegen viel zu heißblütig: Mit Faruk Atalay ging bei seiner Auswechslung sein türkisches Temperament durch. Nicht einmal Tolunay Kafkas konnte seinen Landsmann bremsen, der sich wutentbrannt von seinem Dress trennte.
(APA/red)
