Montag, 20. Oktober 2003

FC Kärnten: Constantini wird nicht Sportdirektor

  • Tiroler war mit Verein einig, doch dann erkrankte seine Frau
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Neues vom FC Kärnten: Die geplante Verpflichtung von Dietmar Constantini als Sportdirektor ist geplatzt. Der Tiroler musste absagen, da seine Frau erkrankt ist und er sich um seine Kinder kümmern müsse. Damit hat Cheftrainer Hannes Haubitz weiterhin das Sagen. "Wir warten einmal die Spiele gegen Bregenz und gegen den GAK ab. Tut sich da nichts, müssen wir etwas anderes machen", sagte Manager Günter Hafner am Dienstag.

Constantini war als Sportdirektor und "als Entlastung für uns alle" (Hafner) vorgesehen. Er war am Sonntag Zeuge des 1:2 gegen Mattersburg, mit ihm war man sich bereits einig. Doch am Montag erreichte Constantini die Nachricht, dass seine Frau Irmi über Herzprobleme klagte und zu einer gründlichen Untersuchung ins Krankenhaus muss. Bis Winter werde er sicher im Fußballbereich nichts mehr tun.

Jesus Junior bleibt vorerst
Bis zum Winter hoffen die Klagenfurter, einigermaßen über die Runden zu kommen. "Gelingt das, wird auf dem Spielersektor etwas gemacht", erklärte dazu Hafner. Eine vorzeitige Trennung von Jesus Junior steht für ihn nicht zur Diskussion: "Bis Ende der Herbstserie bleiben alle an Bord."

Hafner legt auch auf die Feststellung Wert, dass Haubitz keinen Fünf-Jahres-Vertrag habe. Sein Vertrag lautet auf zwei Jahre Cheftrainer und auf drei weitere Jahre beim Verein. "Das kann als Cheftrainer sein, aber ebenso im Amateur- oder BNZ-Bereich", betonte der Manager.

(apa/red)

20.10.2003 13:27