Schröcksnadel zu Sölden: "Besser geht es nicht!"
- 25.000 Zuschauer beim Gletscher-Klassiker
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Sportlich aus österreichischer Sicht bescheiden, aber organisatorisch und punkto Tourismus-Werbung war Sölden auch bei der siebenten Auflage wieder mal ein perfekter Start in den Weltcup-Winter. "Besser geht es nicht", sah auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel trotz heimischer Sieglosigkeit keinen Grund zum Understatement. "Es war ein würdiger Auftakt, ein wahres Fest", betonte Schröcksnadel. Obwohl noch nichts unterschrieben ist, sollen laut FIS-Marketingchef Christian Knauth auch die nächsten drei Jahre fix in Sölden stattfinden.
25.000 Zuschauer an zwei Tagen, Prachtwetter, 15 TV-Stationen live dabei und 500 akkreditierte Journalisten zeugten davon, dass sich Sölden in den sieben Jahren zum Weltcup-Klassiker entwickelt hat. Schröcksnadel hält es daher für opportun, bei der FIS den Antrag zu deponieren, dass Sölden als jährlicher Austragungsort der Eröffnungsbewerbe außerhalb der ÖSV-Quote bei Weltcup-Veranstaltungen gesehen wird. Im kommenden Winter ist Österreich ja trotz der Rückgabe der Lech-Rennen Ausrichter von zumindest 14 Weltcup-Rennen, in Haus könnte noch die Lech-Damenabfahrt dazu kommen.
Schröcksnadel hofft nun, dass Sölden nicht "müde" wird. Denn solange der Skisport diesen Stellenwert habe, sei Sölden ein perfekter Schauplatz. Man lasse sich aber auch Alternativen offen, derzeit gebe es freilich keine, gestand der ÖSV-Boss. Am liebsten wäre ihm immer noch ein zweites Gletscherrennen im November, damit die Pause bis zu den US-Weltcup-Veranstaltungen nicht zu lange wird.
Der Weltcup geht in drei Wochen mit den Herren-Rennen in Park City weiter. Eine Tour, die im kommenden Winter erstmals auch nach Finnland führt und mit dem Mega-Finale im März in Sestriere endet. Nicht mehr im Programm ist der umstrittene KO-Slalom und der vieldiskutierte Nationencup findet auch diesmal nicht statt. Mit Santa Caterina "wackelt" auch noch ein Damenrennen im Februar, es wäre ausgerechnet die Generalprobe für die WM 2005 in Bormio (28.1.-13.2.).
(APA/red)
