Nach Sölden-Sturz: Nicole Hosp nicht mit dem ÖSV-Team in die USA
- Wegen Prellungen und Blutergüsse folgt längere Pause
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Niki Hosp wird nach ihrem schweren Sturz in Sölden wohl nicht gemeinsam mit dem ÖSV-Team am 6. November in die USA fliegen können. Die Tirolerin muss wegen ihrer Prellungen und Blutergüsse längere Zeit pausieren, zudem ist ihre Grippe wieder akut geworden. Der Start von Hosp bei den nächsten Weltcup-Rennen in einem Monat in Park City sollte sich aber trotzdem ausgehen.
Schon am Sonntag wurde Hosp von ihrem Vater aus der Innsbrucker Uniklinik abgeholt und nach Hause gebracht, davor sah sie sich im TV noch den ersten Durchgang des Herren-Riesentorlaufs an. Oberarzt Dr. Christian Hosa zeigte sich zufrieden über den Zustand der Rennläuferin, die am Samstag nur mit Glück um eine schwere Knieverletzung herum gekommen war. Laut Hosa macht das linke Knie weniger Probleme als die Hüftprellungen, "denn die wird sie sicher noch zwei Wochen spüren".
Hosp kommt nach
Hosp hat sich damit abgefunden, dass sie dem Team in die USA nachfliegen muss. "Es bringt nichts drüben herum zu liegen, das kann ich daheim auch", gab sich die Bichlbacherin, die genau am geplanten Abflugtag 20 Jahre alt wird, einsichtig.
"Musste in Sölden dabei sein
Es sei auch kein Fehler gewesen, trotz der kaum ausgestandenen Grippe und der vorangegangenen Stürze in Sölden an den Start gegangen zu sein. "Ich habe in Sölden zwar die ganze Zeit entsetzlich gefroren, aber der Einfädler mit dem Knie hatte damit nichts zu tun. Es war mir selbst eine Herzensangelegenheit, in Sölden musst einfach dabei sein."
Pause und Therapie
Hosp muss nun pausieren und am Mittwoch wieder zur Therapie nach Innsbruck. Mit Infusionen sollen die Hämatome schneller verschwinden und das ist auch der große Unsicherheitsfaktor. "Die Blutergüsse können in einer aber auch erst in vier Wochen weg sein", befürchtet Damenchef Herbert Mandl.
(apa)
