Sölden: Weltmeister Miller gewinnt Weltcup-Auftakt
- Riesentorlauf-Sieg vor Franzosen Covili und Chenal
- Raich als bester ÖSV-Läufer Fünfter - Eberharter 8., Maier 16.
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Bode Miller steigt ins Wohnmobil um
Bode Miller (USA) hat am Sonntag in Sölden das erste Herren-Rennen der alpinen Weltcup-Saison gewonnen. Der Doppel-Weltmeister von St. Moritz - bereits nach dem ersten Durchgang voran - setzte sich im Riesentorlauf auf dem Rettenbachferner mit zweimaliger Laufbestzeit souverän vor den Franzosen Frederic Covili (+1,12 Sek) sowie Joel Chenal (+1,18) durch und feierte seinen siebenten Weltcup-Erfolg.
Bester Österreicher wurde der Tiroler Benjamin Raich als Fünfter (+1,92). Damit gab es keinen Podestplatz für Österreich beim Weltcup- Auftakt in Tirol, nachdem die Salzburgerin Alexandra Meissnitzer am Samstag als beste ÖSV-Dame nur Achte geworden war.
Steff nach Grippe Achter
Vorjahressieger und Gesamtweltcup-Titelverteidiger Stephan Eberharter (+2,01), der im Vorfeld des Rennens in Sölden mit einer Grippe das Bett hatte hüten müssen, wurde unmittelbar hinter seinen ÖSV-Teamkollegen Heinz Schilchegger (+1,99) und Hans Knauß Achter (+2,00).
Maier landete auf dem 16. Platz
ÖSV-Superstar Hermann Maier, der aufgrund seiner langen Verletzungspause im ersten Lauf nur Nummer 26 und damit schon mit einer extrem rippigen Gletscherpiste zu kämpfen gehabt hatte, beendete das erste Saisonrennen auf Rang 16 (+3,09). "Fürs Erste bin ich zufrieden und auch zuversichtlich für die Zukunft. Ich brauche aber noch einige Rennen, speziell im Riesentorlauf, um wieder voll angreifen zu können", erklärte der "Herminator" im Ziel.
(APA)
