Terror von 9/11: Geständnisse von Hintermännern
- Vorgeschichte der Anschläge werden rekonstruiert
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·9/11-Terror
Planungen dafür begannen 1996
·11.9. Jahrestag
Welt trauerte um die Terror-Toten
·Angst & Grauen
Die BILDER: Terror am 11.9.
·Blut & Bomben
Chronik der Terror-Anschläge
Die Planer der Anschläge des 11. September 2001 sollen weitgehende Geständnisse abgelegt haben. Der "Spiegel" berichtet, das sich nach Überzeugung amerikanischer und deutscher Sicherheitsexperten die Vorgeschichte der Anschläge mit Hilfe der Aussagen von Khalid Scheich Mohammed und seiner rechten Hand, dem früheren Hamburger Studenten Ramzi Binalshibh, detailliert rekonstruieren lässt.
Bereits seit 1996 ist demnach überlegt worden, mit Flugzeugen US- Ziele anzugreifen. Den ursprünglichen Plan Mohammeds, mit Sprengstoff beladene Kleinflugzeuge zu verwenden, habe Terroristenchef Osama bin Laden mit dem Satz verworfen: "Warum gebrauchst Du eine Axt, wenn Du einen Bulldozer einsetzen kannst?" Das war nach Überzeugung von Sicherheitsexperten das Startzeichen für das Vorhaben, Passagierflugzeuge zu entführen.
Die drei aus Hamburg angereisten Piloten hat laut "Spiegel" Bin Laden um die Jahreswende 1999/2000 in Afghanistan selbst ausgesucht, nachdem sie ihm die Treue geschworen hatten. Ihnen sei eröffnet worden, sie seien für eine "sehr geheime Mission" ausgewählt worden und sollten sich um eine Pilotenlizenz bemühen. Im Februar 2001 habe der Koordinator der Anschläge, Binalshibh, von Bin Laden die Ziele erfahren.
Neben den bekannten Zielen sollte danach auch das Capitol, der Sitz des US-Parlaments, getroffen werden. Für die interne Kommunikation hätten sich der Todespilot Mohammed Atta und Binalshibh auf das Codewort "Porsche 911" geeinigt. (APA/red)
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