Neo-Vizekanzler Gorbach: Haider wird weiter wichtige Rolle in der FPÖ spielen
- Kein Problem mit Rolle als Hauptverhandler bei Steuerreform
·FPÖ-Co-Chefin
Karrieresprung für Ursula Haubner
·DAS PORTRÄT
Hubert Gorbach: Seine Karriere
·MITSTIMMEN!
Geht's mit der FPÖ wieder bergauf?
·Die Reaktionen
Plus: Das schreiben die Zeitungen!
Der designierte Vizekanzler Gorbach hat bei seinem ersten Presseauftritt in seinem neuen Amt dem Kärntner Landeshauptmann Haider weiter eine wichtige Rolle in der Partei eingeräumt. Haider werden in Zukunft sehr stark in all unsere Überlegungen eingebunden werden, so Gorbach. Dass der Landeshauptmann sich als "Steuerreformhauptverhandler" der FPÖ sieht, stört Gorbach offenbar nicht sonderlich.
Haider habe schon bei den Regierungsverhandlungen im Jahr 2000 mit seinem Fachwissen immer wieder für Staunen gesorgt. Wenn die Flat Tax hoffentlich bald umgesetzt werde, sei diese dann Haiders Kind, meinte Gorbach.
Gefragt, was er denn nun besser machen werde, als der bisherige Vizekanzler Haupt, antwortete Gorbach ausweichend. Er werde die Aufgabe sicher anders als sein Vorgänger anlegen, ob dies aber besser sei, werde erst der Wähler beurteilen. Bezüglich der Unterschiedlichkeit zwischen ihm und seinem Vorgänger meinte er, dass sich Haupt natürlich als Sozialminister diesem Thema besonders gewidmet habe.
Nach Meinung Gorbachs bleibt Haupt in der Partei auch in Zukunft die Nummer eins. Bisher habe der Parteichef aber sehr viele Lasten auf seinen Schultern gehabt. Diese versuche man nun besser zu verteilen: "Überall wo Menschen dabei sind, ist es gut, wenn Aufgaben verteilt sind."
Haupt selbst will sich als Parteichef in den kommenden Monaten der Neuordnung der Partei in den Bundesländern gemeinsam mit Haubner widmen: "Hier haben wir Handlungsbedarf". Ob das Modell mit Parteichef und geschäftsführende Parteiobfrau auch in Zukunft gültig sein wird, ließ Haupt ebenso wie eine Wiederkandidatur für den Parteivorsitz offen.
(apa)
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Präsidentenwahl in Serbien09:39
Traum von GroßserbienNeuer Präsident Nikolic kann sich nicht von nationalistischen Ideen lösen
