16 Verletzte nach Zugsunglück in Zell am See
- Salzach-Sprinter fuhr in Bahnhof auf Gleisbaumaschine auf
- Westbahn in Morgenstunden des Donnerstag unterbrochen
Bei dem Zugunglück im Bereich des Bahnhofs Zell am See sind nach Angaben der ÖBB von Donnerstag früh am Vorabend insgesamt 16 Personen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Ein so genannter Salzach-Sprinter war bei der Einfahrt in den Bahnhof auf eine Gleisbaumaschine aufgefahren. Die Westbahnstrecke war in den Morgenstunden vorerst weiter unterbrochen.
Wie die ÖBB weiter mitteilten, war die Unfallursache vorerst noch nicht geklärt. Die zur Untersuchung eingesetzte Kommission erhofft sich entscheidende Aufschlüsse unter anderem durch die Befragung der zum Unglückszeitpunkt vor Ort tätigen Bahnbediensteten. Dies war bis Donnerstag früh noch nicht möglich.
Nach Angaben der ÖBB wird damit gerechnet, dass die Westbahnstrecke gegen 8:00 Uhr wieder für den Zugverkehr geöffnet werden kann. Ein Schienenersatzverkehr war unmittelbar nach dem Unfall eingerichtet worden.
(apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
