Uhr umstellen! Ab sofort gilt die Winterzeit
- Uhren wurden in der Nacht von 3.00 auf 2.00 Uhr zurückgestellt
- Sommerzeit gibt es seit 1973 und kommt wieder am 28. März
Vorsicht, nicht verwirren lassen! Seit der Nacht auf Sonntag gilt wieder die Winter- oder Normalzeit! Die Uhren wurden eine Stunde zurückgestellt. Die Sommerzeit begab sich quasi in den "Winterschlaf", um 3.00 Uhr wurden die Chronometer um eine Stunde auf 2.00 Uhr zurückgestellt.
Während die einen vor dem Schlafengehen ihre Uhren bereits neu eingestellt haben, schreiten die meisten wohl erst am Sonntag zur Tat - und ganz besonders glückliche "Zeitgenossen" besitzen eine Funkuhr, die - wie die Chronometer an Bahnhöfen oder Flughäfen - dies von selbst erledigen. Dieser Impuls, er stammt von der Atomuhr in Braunschweig, wird aus der Nähe von Frankfurt ausgesandt.
Dabei verfügt das Österreichische Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in Wien über gleich drei Atomuhren, die mit Hilfe der Schwingungen von Cäsiumatomen extrem genau gehen: In einer Million Jahre beträgt die Abweichung gerade eine Sekunde, erzählte Werner Mache, der Leiter des Labors für Zeit- und Frequenzmessung der APA. "Sehr viel genauer als das Frankfurter Signal könnten wir das auch nicht machen." Deshalb, und vor allem weil keiner für den Service bezahlt, überlässt man den Deutschen die Arbeit.
Davon hat man beim Bundesamt in Ottakring ohnehin genug Arbeit, gilt es doch, die gesetzlich verbindliche Österreichische Normalzeit "darzustellen", nach der sich etwa ORF, Post oder ÖBB zu halten haben. Allerdings erlaubt man sich keine Extrawürste, sondern "hängt so dicht wie möglich an der UTC, der koordinierten Weltzeit, verriet Mache. Auch Private können davon profitieren und unter http://www.metrologie.at/zeit.html ihre Rechner oder Netzwerke zeitlich synchronisieren. Sicher ein Vorteil, wenn man bei einem Internet-Auktionshaus sein Gebot im allerletzten Moment platzieren möchte.
Sommerzeit seit 1973
Die Sommerzeit wurde 1973 im Zuge der Ölkrise eingeführt, um Energie zu sparen. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. Die Regelung wurde vom EU-Parlament bis 2006 fix festgelegt: Demnach beginnt sie in jedem Mitgliedsland am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endet am letzten Oktober-Sonntag um 3.00 Uhr MESZ. (apa/red)
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