Donnerstag, 16. Oktober 2003

Wintertipp: Safari in Namibia!

  • Auf Du und Du mit Zebras, Giraffen, Löwen & Co.!

Wer eine Safari plant, sollte mit Namibia beginnen: Kein anderes Safariland in Afrika ist sicherer zu bereisen als der Staat im Süden Afrikas. Und der Wildreichtum hier ist schier phänomenal...

Skeptikern sei es gleich eingangs gesagt: Kein anderes Safariland in Afrika ist sicherer zu bereisen als Namibia. Malaria gibt es nur im äußersten Norden, die Kriminalitätsrate liegt unter dem europäischen Durchschnitt, und die Reise-Infrastruktur lässt keine Wünsche offen. Dafür stößt man hier auf einen Wildreichtum, wie man ihn bestenfalls aus Hemingway-Romanen kennt, fährt durch Wüsten mit den höchsten Dünen der Welt und trifft auf tosende Küsten, an denen Wale und Delfine in Sichtweite vorbeiziehen. Doch der Reihe nach:

Ursprüngliches Afrika
Das alte Deutsch-Südwestafrika erreicht man am besten von Frankfurt aus. Air Namibia fliegt viermal pro Woche direkt in die Hauptstadt Windhoek. Von dort gilt es dann - entweder in geführten Gruppenreisen oder als Selbstfahrer - das Land zu erkunden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für jeden Geschmack - vom einfachen Zeltplatz bis zur Luxus-Lodge. Wer Afrikas "herbes Paradies" ausgiebig erkunden will, sollte sich zumindest drei Wochen Zeit nehmen.

* Allein vier Tage braucht man für den 5.000 km2 großen Etosha-Nationalpark mit seinem einzigartigen Wildreichtum. Elefanten, Löwen, Nashörner und unzählige Antilopenarten leben hier. An den einzelnen Wasserstellen, die mühelos angefahren werden können, sind die Tiere hautnah zu erleben.

* Das hektische Treiben der Fauna nimmt im Südwesten ab, wo sich die Namib-Wüste erstreckt. Hier liegen die höchsten Sanddünen der Welt. Die berühmteste, das so genannte Sossuvlei, ist 220 Meter hoch.

* Wer Sand in den Schuhen los werden will, sollte in der alten deutschen Kolonialstadt Swakopmund entspannen, ehe man zum Fish River Canyon im Süden aufbricht. Das 161 Kilometer lange und 550 Meter tiefe Naturwunder gilt als zweitgrößter Canyon der Erde.

* Wer danach wieder urbanes Lebensgefühl sucht, sollte einen Abstecher nach Kapstadt unternehmen - Air Namibia fliegt dreimal täglich von Windhoek an Afrikas Südspitze.

Namibia: Die Hotspots!

Etosha Park: Wildbeobachtung pur. Drei Restcamps zum Übernachten. Unbedingt bei Namibia Wildlife Resorts in Windhoek reservieren.
Sossuvlei: Eine der schönsten Sanddünen der Welt. Zufahrt nur bis 17 Uhr. Übernachtung: Sossuvlei Camp: Tel. 00 264/61 23 94 55.
Fish River Canyon: Wandern im zweitgrößten Canyon der Welt. Übernachtung: Canyon Roadhouse: 00 264/61 23 00 66.
Swakopmund: Küstenstadt mit Kolonialflair. Hansa Hotel: 00 264/64 40 03 11.

Mehr zum Thema: NEWS 42/2003

16.10.2003 10:17