Mittwoch, 15. Oktober 2003

Das neue Leben der Andrea Fendrich

  • Geschiedene Leute: Tränen trocknen schnell
  • Andrea Fendrichs berufliche Pläne und private Hoffnungen.

Das erste Interview über den wahren Trennungsgrund, Rainhards Neue und über Scheidung. Und: Weshalb sie es mit einem jüngeren Mann versuchen möchte.

Das offizielle Bulletin zur Trennung am 14. Jänner dieses Jahres klang kühl, ja beinah schon am Gefrierpunkt: „Andrea und Rainhard Fendrich haben einvernehmlich beschlossen, in Zukunft privat getrennte Wege zu gehen.“

Es tuat so weh, wenn ma verliert. Keine Emotionen, keine Statements, keine Hintergründe – damals. Es schien fast unheimlich, wie nüchtern zwei Menschen nach 25 Jahren Ehe ihre Gefühle auseinander zu dividieren vermochten. Vor einem Monat dann liquidierten Fendrich & Fendrich auch ihre berufliche Beziehungsebene.

Im NEWS-Interview erklärte Rainhard seine Beweggründe: „Es hat ein paar Dinge gegeben, wo ich mich nicht so betreut gefühlt habe, wie ich das von einem Management erwarte.“ Er würde sich wünschen, wie ein Ferrari behandelt zu werden und nicht wie ein alter Diesel, ließ er wissen. Und dass seine Betreuung eben doch nichts für eine Quereinsteigerin sei. Andrea ihrerseits schwieg, ließ nur verlauten, dass nun auch das berufliche Miteinander gescheitert sei.

20 Jahre jüngere Zweitbesetzung. Nun aber startet die 46-Jährige beruflich neu. Ganz allein. Und gab NEWS ein beachtlich offenes Interview, in dem sie erstmals ihre Verletztheit zugibt und den Trennungsgrund nennt: „Es ist schon brutal, wenn es ei-ne andere gibt. Noch dazu, wenn sie fast 20 Jahre jünger ist. Ich habe die Schuld bei mir gesucht. Bin ich nimmer attraktiv genug, lieb genug?“ Die Trennung sei auch für sie völlig überraschend gekommen. Noch heute vor einem Jahr schien alles in bester Ordnung: „Ich war ganz eng dabei. Bei ,Wake Up!‘ damals. Der Rainhard hat 3- bis 4-mal täglich angerufen.“ Eine Anhänglichkeit, die fast schon zur Last auszuarten schien und keinerlei Rückschluss auf seinen Rückzug zuließ. Andrea Fendrich über die als Trennungsgrund vermutete „Wake Up!“-Zweitbesetzung Ina Nadine Wagler, 28: „Er dementiert mir gegenüber weiter alles. Ich finde es schon ein wenig feig. Noch dazu, wo Freunde sie bei ihm auf Mallorca gesehen haben. Aber offensichtlich steht er nicht zu ihr.“

Betrogene Frauen, so heißt es, hätten in Bezug auf ihren Liebsten stets so etwas wie einen Informationsrückstand. Vertrauen – auf diese Weise gleich doppelt gebrochen.

Freundschaft verloren. In Bezug auf Fendrich & Fendrich hat
dies zur gänzlichen Entfremdung geführt. Andrea: „Ich war in all den Jahren Rainhards bester Freund. Ich hoffe, er hat jetzt wen anderen. Denn ich bin es nicht mehr.“ Der Kontakt der beiden erschöpft sich in den absolut nötigen Telefonaten. Denn schließlich sind die beiden nicht nur Eheleute, sondern auch Eltern.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS: Andrea Fendrich im Interview: ,Brutal, wenn’s eine andere gibt!‘
PLUS: Lucas Fendrich, 18, über die Familie

15.10.2003 15:35