Mittwoch, 15. Oktober 2003

NEWS-Umfrage: 57% für Politiker-Abwahl nach "US-Recall-Vorbild"

  • 49% sind mit der "Regierung unzufrieden", nur 17% "sehr zufrieden"
  • 45% für "sofortige Regierungsumbildung"

Arnold Schwarzenegger hat es den Österreichern angetan - vor allem, "wie" er in Kalifornien an die Macht kam: Die Möglichkeit eines "Recall" von Spitzenpolitikern würde auch in Österreich auf große Sympathien stoßen, so das Ergebnis der jüngsten NEWS-Gallup-Umfrage für das Nachrichtenmagazin NEWS:
- 57% der Wähler würden die Möglichkeit einer "vorzeitige Abwahl" begrüssen
- lediglich 23% sprechen sich strikt gegen einen "Recall" in rot-weiß-rot aus.

Auf die Frage, wen die Österreicher gerne aus der Regierung "abberufen" würden, steht ein Spitzenquartett ganz oben:
- 46% derÖsterreicher nennen Vizekanzler Herbert Haupt, 37% Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, 36% Finanzminister Karl-Heinz Grasser und 35% Bundeskanzler Wolfgang Schüssel.

Eine knappe Mehrheit der Österreicher spricht sich in der NEWS-Gallup-Umfrage auch für eine (seit einigen Tagen öffentlich diskutierte) sofortige Regierungs-Umbildung aus:
- 45% sind für eine sofortige Regierungsbildung, 43% sprechen sich dagegen aus. Alarmierend für Haupt: Während in der Gruppe der ÖVP-Wähler nur 20% dafür sind, wollen in der Gruppe der FP-Wähler 46% neue Köpfe in der Regierung sehen.

Dramatisch niedrig ist ein halbes Jahr nach Amtsantritt die Zufriedenheit mit der Neuauflage von Schwarz-Blau:
- Lediglich 17% sind mit ihr "sehr zufrieden", 49% "nicht" bzw. "überhaupt nicht zufrieden"
- In der Gruppe FP-Anhänger sind 41% mit dem Kabinett Schüssel-Haupt "nicht" oder "überhaupt nicht zufrieden".

Die ganze Sory lesen Sie im neuesten NEWS!

15.10.2003 12:18