Finz: Maastricht-Defizit 2003 besser als erwartet
- Höhere Einnahmen aus Umsatz- und Lohnsteuer wirken sich positiv aus
- Defizit für 2002 wurde nochmals korrrigiert
Zufrieden mit dem bisherigen Budgetvollzug 2003 ist Finanzstaatssekretär Finz. Das gesamtstaatliche Maastricht-Defizit werde unter dem veranschlagten Wert von 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen.
Abhängig von der weiteren Entwicklung könnte auch ein Unterschreiten der ein Prozent-Marke möglich sein, so Finz. Verantwortlich für die positive Entwicklung macht er vor allem höhere Einnahmen aus der Umsatz- und Lohnsteuer als Folge verstärkter Schwarzarbeits-Überwachung.
Noch einmal korrigiert worden ist laut Finz auch das Defizit für 2002. Dieses werde nun mit 0,1 Prozent angegeben. Zuletzt war von 0,2 Prozent die Rede gewesen. Die neuerliche Reduzierung bedeutet freilich keine Halbierung des bisherigen Wertes, vielmehr handelt es sich um eine Änderung bei den hinteren Kommastellen, in deren Folge sich bei der Rundung ein neuer Wert ergibt. Der Staatssekretär begründet die neue Berechnung einerseits mit einer Neuberechnung des BIP und andererseits damit, dass nun alle Daten der Gebietskörperschaften vorliegen. (apa)
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