Freitag, 17. Oktober 2003

Umsätze im Produktionssektor stagnieren

  • Februar: -0,1% Umsatz, 1,9% weniger Beschäftigte

Der Umsatz der heimischen Produktionsbetriebe (Sachgüterbereich/Bauwesen) ist im Februar um 0,1 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro gesunken. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor hat um 1,9 Prozent abgenommen. Auf Betriebsebene ist die Produktionsmenge im Sachgüterbereich nominell gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent gewachsen. Das teilte die Statistik Austria am Freitag mit.

Die Betriebe der 13 untersuchten Branchen verzeichneten Ende Februar Auftragsbestände von 20,1 Milliarden Euro (plus 5,1 Prozent). Die Auftragseingänge verminderten sich hingegen um drei Prozent auf 4,6 Milliarden Euro.

Besonders starke Zuwächse von 20,6 Prozent auf eine Milliarde Euro wies die Energieversorgung aus. Positiv entwickelten sich auch die Sektoren Metallerzeugung und -bearbeitung (plus 8,4 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (plus 7,6 Prozent), Herstellung von Chemikalien (plus 2,1 Prozent) und Maschinenbau (plus 0,7 Prozent). Konstant bei 860 Millionen Euro blieb die Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken.

Rückläufige Produktionsmengen gab es in den Branchen Mineralölverarbeitung (minus 8,3 Prozent) sowie Herstellung von Kraftwagen und -teilen (minus 18,6 Prozent). Das größte Umsatzminus war in der Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (minus 21,9 Prozent) zu beobachten.

Im Bausektor - dazu zählen Hoch- und Tiefbau einschließlich Baunebengewerbe - erwirtschafteten die 4.459 Betriebe (minus 0,2 Prozent) mit 138.659 unselbstständig Beschäftigten (minus 1,9 Prozent) einen Produktionswert von einer Milliarde Euro (plus 5,7 Prozent). Zum Monatsende lagen die Auftragseingänge im Bauwesen bei 1,2 Milliarden Euro (minus 1,7 Prozent). Die verfügbaren Auftragsreserven von 5,5 Milliarden Euro lagen um 5,2 Prozent höher als im Vorjahr. (apa)

17.10.2003 10:53