AUA: Vorstand sucht "für beide Seiten akzeptable Lösung"
- Ausdruck "in der Mitte" nicht wörtlich zu verstehen
- Noch kein Termin für neuerliche Verhandlungen
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Der Vorstand der Austrian Airlines (AUA) hat in Medien zitierte Aussagen über die bevorstehenden Verhandlungen über Einsparmöglichkeiten im AUA-Flugbetrieb relativiert. AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen unterstrich am Freitag neuerlich, dass "es mit dem nun vereinbarten Neubeginn der Gespräche die Chance auf eine für eine beide Seiten akzeptable Lösung durchaus gegeben ist". Von einem zitierten "Treffen in der Mitte" bei den Verhandlungen mit dem Betriebsrat sei aber nicht die Rede gewesen, so das Unternehmen.
Keinesfalls sei der Ausdruck "in der Mitte" wörtlich zu verstehen, denn erst der weitere Verhandlungsverlauf werde zeigen, "zu welchen Lösungen man finden kann".
Zur Erinnerung: Bisher hatte der AUA-Vorstand angekündigt, bis 2008 im AUA-Flugbetrieb rund 30 Mio. Euro einsparen zu wollen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Betriebsräte hatten dies als zu massiv abgelehnt und einen konzernweiten Kollektivvertrag für die AUA und die Töchter Austrian arrows (Tyrolean Airways) und Lauda Air gefordert. Die neuen Gespräche sollen auf einer neuen "Gesprächsbasis" mit einem "weißen Blatt Papier" stattfinden, von Zahlen soll dabei vorerst nicht die Rede sein.
Nock kein Termin
Ein konkreter Termin für die Aufnahme der Gespräche zwischen Vorstand und der Belegschaftsvertretung der rund 470 Piloten und 1.340 AUA-Flugbegleiter steht indes noch nicht fest. Die Unternehmensleitung strebe einen raschen Beginn der Gespräche "im Laufe der nächsten Woche" an. Dabei werden auch die Sozialpartner - die Gewerkschaft HTV (Handel, Transport, Verkehr) und die Wirtschaftskammer (WKÖ) eingebunden. Es gehe um die gemeinsame Verantwortung sowohl für den österreichischen Luftverkehr als auch für die Qualität des Wirtschaftsstandorts Österreichs, unterstreicht die AUA. (apa/red)
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