Montag, 13. Oktober 2003

Österreich: Außenhandel bilanziert im ersten Halbjahr negativ

  • Einfuhren stiegen um 1,1 Prozent auf 45,7 Milliarden Euro
  • Österreich steht mit 600 Millionen Euro im Soll

Der österreichische Außenhandel weist für den Zeitraum Jänner bis Juli ein Defizit aus. Die Einfuhren stiegen um 1,1 Prozent auf einen Gesamtwert von 45,7 Mrd. Euro, während die Ausfuhren um 0,3 Prozent auf 45,1 Mrd. Euro sanken. Die Warenverkehrsbilanz verzeichnete nach Ergebnissen der Statistik Austria somit ein Passivum von 600 Mio. Euro.

Österreichs Exporte in EU-Länder verringerten sich in den ersten sieben Monaten des Jahres um 1,9 Prozent auf 27 Mrd. Euro. Die Importe aus diesen Ländern legten um 1,3 Prozent auf 30 Mrd. Euro zu. Das Handelsdefizit mit der EU hat sich damit im Jahresvergleich von 2,1 Mrd. Euro auf 3,1 Mrd. Euro erhöht. Der Handel mit Drittstaaten zeigt einen leichten Anstieg der Einfuhren auf 15,6 Mrd. Euro und ein Wachstum der Exporte auf 18,1 Mrd. Euro.

Im Juli 2003 bilanzierte Österreichs Außenhandel leicht positiv. Einfuhren in Höhe von 6,6 Mrd. Euro stehen Ausfuhren in Höhe von 6,7 Mrd. Euro gegenüber. Daraus resultiert ein Ausfuhrüberschuss von 100 Mio. Euro.
(apa)

13.10.2003 10:55