Nächste deutsche Pleite: Auch Kaiserslautern ausgeschieden
- Schalke rettet mit Zittersieg Ehre der Deutschen
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·Eine Blamage!
HSV out! 0:3 gegen Dnjepropetrowsk
·Austria out
Veilchen verlieren in Dortmund 0:1
·UEFA-Cup adé!
Nur 1:1 vs Oslo: GAK ausgeschieden
·TOP-Sensation!
Salzburg siegt 2:1 und steigt auf!!!
·0:1-Niederlage
UEFA-Cup: Auch Kärnten draußen
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GAK-Pleite und Salzburg-Sensation
Nach dem Hamburger SV und Hertha BSC ist am Donnerstag ein dritter deutscher Vertreter im UEFA-Cup schon in der ersten Runde ausgeschieden: Der 1. FC Kaiserslautern schaffte das erhoffte Fußball-Wunder nicht und verlor nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel das Rückmatch beim FK Teplice mit 0:1 (0:0). Schalke rettete die Ehre der Deutschen - allerdings mit Bauchweh: Gegen den kroatischen No-Name-Klub Kamen Ingrad Velika gelang den Knappen mit einem 1:0-Sieg und gleich lautendem Gesamtscore der Aufstieg.
Kaiserslautern ist erstmals seit 20 Jahren bereits in der Auftaktrunde des UEFA-Cups auf der Strecke geblieben. Vor 14.300 Zuschauern raubte das Tor von Henrik Bencik (69.) den Pfälzern den letzten Funken Hoffnung. Der HSV war am Vortag an Dnjeprpetrowsk gescheitert, Hertha BSC hatte gegen den polnischen Europacup- Debütanten Grodzisk den Kürzeren gezogen.
In der zweiten Runde steht unterdessen Bröndby IF. Die Dänen setzten sich bei Viktoria Zizkov mit 1:0 durch und stiegen mit einem Gesamtscore von 2:0 auf.
HSV und Hertha grottenschlecht
Mit dem Hamburger SV und Hertha BSC haben sich zwei deutsche Fußball-Klubs am Mittwoch mit desaströsen Leistungen bereits in der ersten Runde des UEFA-Cups verabschiedet. Der Jara-Klub ging in Dnjeprpetrowsk mit 0:3 unter, die Berliner schieden mit einem 0:1 gegen den polnischen Europacup-Neuling Groclin Grodzisk aus.
"Dies ist der bitterste Moment meiner Karriere als Spieler und als Trainer", kommentierte der fassungslose Kurt Jara die Blamage, die ein Millionenloch in die Vereinskassa riss. "Ein Jahr lang hat die Mannschaft hart gearbeitet. Nach so einer Leistung kann man nun nicht einfach zur Tagesordnung übergehen."
HSV-Fans mussten beruhigt werden
HSV-Boss Bernd Hoffmann musste nach dem Schlusspfiff erst die rund 300 aufgebrachten Hamburger Fans beruhigen, ehe er Konsequenzen ankündigte: "Unser wirtschaftlicher Spielraum ist jetzt stark eingeschränkt. Der Vorstand wird sich zusammensetzen und über entsprechende Maßnahmen beraten." Das Erreichen der dritten Runde und damit drei Millionen Euro waren im Etat der Hamburger fest eingeplant. Allein 1,5 Millionen Euro hatten die Spieler in der Vorsaison für das Erreichen des internationalen Wettbewerbs kassiert und damit das Saisondefizit auf 14,5 Millionen hoch geschraubt.
Jara aus der Schusslinie genommen
Jara wurde von Hoffmann aus der Schusslinie genommen. "Wenn man Dampf ablassen muss, ist der Trainer immer das erste Ventil", sagte der HSV-Chef, "er ist aber nicht alleinverantwortlich für dieses Desaster, sondern mindestens 25 andere auch." Sollte sich seine Mannschaft aber in der nächsten Bundesliga-Partie am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern auch nur ähnlich präsentieren wie gegen die mittelmäßigen Ukrainer, dann wird der Trainer-Stuhl kräftig wackeln.
Noch größerer Druck lastet nach der UEFA-Cup-Pleite auf Hertha-Coach Huub Stevens. "Wir führen keine Diskussion über den Trainer, aber wir prüfen kontinuierlich, ob wir richtig aufgestellt sind. Zuletzt haben wir das vor acht Tagen getan", sagte Präsident Bernd Schiphorst. Dass die Berliner erstmals seit 39 Jahren in der Auftaktrunde eines Europacups scheiterten, werfe den Klub, der in dieser Saison in der Meisterschaft noch auf den ersten Sieg wartet, wirtschaftlich aber nicht aus der Bahn.
Spanien & Frankreich mit vier Vereinen weiter
Neben dem HSV und Hertha schieden mit Southampton (Steaua Bukarest) und den Blackburn Rovers (Genclerbirligi) auch zwei englische Vereine aus, Manchester City, Liverpool und Newcastle überstanden die erste Runde. Das italienische UEFA-Cup-Quartett AS Roma, Perugia, Parma und Udinese wurde durch SV Salzburg auf ein Trio dezimiert. Mit jeweils allen vier Vereinen kamen Spanien (FC Barcelona mit einem 8:0 über Puchov, Valencia, Villarreal und Real Mallorca) sowie Frankreich (Girondins Bordeaux, Sochaux, Auxerre, Lens) weiter.
(apa/red)
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