Tennis: Kafelnikow weist Manipulationsvorwürfe zurück
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Jewgenij Kafelnikow hat nach seiner Aufgabe in der ersten Runde in Madrid gegen Thomas Enqvist (SWE) alle Vorwürfe zurück gewiesen, wonach er in diverse Match-Manipulationen zu Gunsten eigener Wettabsichten oder ähnlichem verwickelt sei. "Das ist 'bullshit', das ist alles was ich euch sagen kann", erklärte der Russe. Am vergangenen Sonntag wurden in einer englischen Tageszeitung derartige Anschuldigungen erhoben.
In diesem Bericht wurde einigen Spielern vorgeworfen, dass diese zu Gunsten finanzieller Interessen absichtlich verloren hätten und führte dabei ein kürzliches Duell zwischen Kafelnikow und Fernando Vicente an. Die Wetten auf dieses Match seien sechs Stunden davor ausgesetzt worden, weil ein enorm großer weltweiter Einsatz auf den Sieg Vicentes eingesetzt worden sei. Vicente gewann dann die Partie 6:2,6:3.
Kafelnikow drohte rechtliche Schritte an, sollte er weiter solchen Verdächtigungen ausgesetzt sein. Der ohnehin nicht beste Ruf des früheren French-Open- und Australian-Open-Siegers, der u.a. auch in Wien und Kitzbühel schon mit äußerst lustlosen Leistungen aufgewartet hatte, hat jedenfalls weiter darunter gelitten. "Als ich in die Umkleidekabine gegangen bin, haben mich die Spieler angeschaut, als sei ich der schlimmste Feind aller Zeiten." Auch Vicente wies die Anschuldigungen heftig zurück.
Die ATP vertraut zwar auf die Aussagen der beiden Spieler, hat aber unabhängig davon Ermittlungen in Sachen Internet-Wetten begonnen. Kafelnikow musste in Madrid gegen den Schweden Thomas Enqvist wegen einer Fußverletzung aufgeben. Nach dem Masters-Series- Turnier in Paris will Kafelnikow aber sowieso endgültig zurücktreten.
(apa)
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