Mutmaßlicher Heckenschütze von Washington: Habe damit nichts zu tun
- Der Tod wartet schon: US-Sniper verteidigt sich selbst!
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Zum Auftakt zum ersten Heckenschützen-Prozesses von Washington und Umgebung hat John Allen Muhammad seine Unschuld beteuert. Er habe mit den Verbrechen nichts zu tun, sagte der 42-Jährige, der sich vor Gericht selbst verteidigt. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit dem 18-Jährigen Lee Boyd Malvo im Oktober 2002 zehn Menschen erschossen und drei verletzt haben. Im Fall eines Schuldspruchs droht ihm die Todesstrafe.
Muhammad forderte die Geschworenen auf, sich auf die Fakten und auf die Wahrheit zu konzentrieren. Die Beweise würden Schritt für Schritt zeigen, dass er mit der Mordserie nichts zu tun habe, betonte er. Es war das erste Mal, dass er sich seit seiner Verhaftung vor rund einem Jahr zu den Verbrechen äußerte. Er habe während der Verhöre stets geschwiegen oder nur einsilbig geantwortet, während Malvo mehrmals seine Beteiligung gestanden habe, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Muhammed verteidigt sich selbst
Es war nicht klar, warum Muhammed kurz vor Prozessbeginn seine Anwälte entließ. Erst eine Woche zuvor hatte er Richter LeRoy Millette gesagt, er sei mit ihrer Arbeit zufrieden. Die Anwälte sollen ihm nur noch beratend zur Seite stehen. (APA/red)
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