Rebellen-Aufstand: 23 Tote bei Kämpfen in Nepal
- Maoisten umstellen Polizei-Ausbildungslager

Bei neuen schweren Kämpfen zwischen maoistischen Rebellen und Sicherheitskräften in Nepal sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Die Kämpfe hätten begonnen, nachdem Rebellen am Sonntag ein Ausbildungslager der Polizei in Bhaluwang im Südosten des Landes umstellt hätten, teilte die Polizei am Montag mit.
Bei den sieben Stunden dauernden Gefechten seien 16 Polizisten und sieben Maoisten getötet worden. Die Polizei habe 35 Rebellen festgenommen. Hubschrauber seien zur Verstärkung der Sicherheitskräfte eingesetzt worden, um die Rebellen auseinanderzutreiben. Erst am Samstag waren bei schweren Kämpfen im Westen Nepals mindestens 65 Maoisten und vier Polizisten getötet worden.
Die maoistischen Rebellen führen seit Februar 1996 einen "Volkskrieg" gegen die Spitze des kleinen südasiatischen Königreichs. Seitdem wurden nach Angaben der Sicherheitsbehörden mehr als 8.100 Menschen getötet. Einen im Jänner ausgehandelten Waffenstillstand hatten die Rebellen Ende August wieder aufgekündigt.
(apa)
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