Grasser-Aktien: Blutige Demo in "seiner" Mine!
- Minister hält 240.000 Aktien an "Black Hawk Mining", die streikende Arbeiter fristlos feuert
- PLUS: Heftiger innenpolitischer Streit um die "Aktien-Affäre"
·'Aktien-Affäre'
Heftiger Streit zw. Regierung und SPÖ
·Aktien-Besitz
Khol: Änderungs- bedarf klären
·Schreiben Sie!
Gorbach löst Haupt als Vizekanzler ab
Neue Wendung im Streit um Grassers Aktien! Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Finanzminister Karl-Heinz Grasser ein Drittel seines rund 130.000 Euro großen Aktienvermögens in eine kanadische Gesellschaft investiert, die in Nicaragua Minenarbeiter ausbeuten soll.
Grasser hält nach eigenen Angaben derzeit 240.000 Aktien im Wert von 42.800 Euro des an der Börse von Toronto gelisteten Bergwerksunternehmens Black Hawk Mining (eine detaillierte Auflistung aller Grasser-Aktien finden Sie im Kasten rechts). Die Gesellschaft betreibt seit 1998 die Goldmine "El Limon" im Nordwesten Nicaraguas.
Ende des Vorjahres waren Minenarbeiter wegen aus ihrer Sicht unzumutbaren Arbeitsbedingungen und ungerechtfertigt niedrigen Löhnen in einen mehre Monate dauernden Streik getreten. Die Kanadier hatten die Streikenden fristlos entlassen, woraufhin es zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen war.
Die ganze Story und weitere Infos zur "Aktien-Affäre" finden Sie im neuen profil!
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
