Grünen-Chef gegen Hofburg-Kandidatur Glawischnigs
- Comeback nach der OP ist kein "zweites Leben"
- Nächstes Ziel: Einen Grünen Vizekanzler stellen
·Van der Bellen
Für Schwarz-Grün und Rot-Grün offen
·OÖ-Regierung
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·Schwarz-Rot
Koalition in Tirol
ist offiziell fixiert
Der grüne Bundessprecher Van der Bellen deutet in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" an, dass er die vielfach als wahrscheinlich kolportierte Kandidatur seiner Stellvertreterin Eva Glawischnig nicht unterstützt. "Ich könnte auf so eine tolle Politikerin wie Glawischnig nicht einmal für die kurze Zeit eines Präsidentschaftswahlkampfs verzichten", so Van der Bellen.
Die Frage eines grünen Hofburg-Kandidaten werde spätestens im Jänner entschieden, kündigt der Grünen-Chef nach mehrwöchiger krankheitsbedingter Absenz an. Eine Unterstützung des möglichen SPÖ- Kandidaten Fischer sei keineswegs ausgemachte Sache. Theoretisch könne man sich sogar vorstellen, einen ÖVP-Kandidaten zu unterstützen
- "unter der Einschränkung, dass es ein so "anständiger Konservativer" wie der seinerzeit von der SPÖ kandidierte Rudolf Kirchschläger sei, meint Van der Bellen.
Comeback
In einem Interview mit der Tageszeitung Kurier wehrt er sich dagegen, sein Comeback nach der Operation als "Zweites Leben" zu betrachten. Man solle das nicht so dramatisieren. Er habe zwar mit dem Rauchen aufgehört, aber: Wer weiß, wie lange.
Grüner Vizekanzler
Auch wenn die Grünen in seiner Abwesenheit gut zurecht gekommen sind: Ans Aufhören denkt der Grüne Frontmann keineswegs. Er hat noch zahlreiche Ziele in seiner politischen Arbeit. Eines der ambitioniertesten: Ein Grüner Vizekanzler. Das muss aber nicht notwendigerweise Van der Bellen selbst sein.
Keine Partei-Empfehlung bei Präsidentschaftswahl
Wenn die Grünen sich entscheiden sollten, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, dann werden sie dennoch keine offizielle Wahlempfehlung abgeben. Van der Bellen glaubt zwar nicht, dass er seine persönliche Präferenz geheim halten kann - aber eine Partei-Linie zur Wahl wird es nur geben, wenn es auch einen eigenen Kandidaten gibt.
(apa, red)
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