Nach Randalen im Jet: Tiroler gefesselt gestorben!
- 25-Jähriger mit Strumpfhose fixiert - FBI nimmt Ermittlungen auf
- Aero-Mexico-Sprecher: Passagier gebärdete sich "wie verrückt"
Mysteriöser Tod im Jet von Mexiko nach Paris: Mit einer Strumpfhose an seinen Sitz gefesselt brach der 25-jährige Alexander S. aus Tirol am 12. Oktober leblos zusammen. Zuvor soll der junge Mann alkoholisiert randaliert haben. Nach einer Notlandung in New York konnte ein Arzt nur noch den Tod feststellen. Jetzt ermittelt das FBI.
Das Außenministerium bestätigte den Tod des Tirolers, konnte zu dem Vorfall aber keine weiteren Angaben machen.
Laut "Kronen-Zeitung" habe der 25-Jährige kräftig einer Whiskyflasche zugesprochen und ständig randaliert. Plastikfesseln nützten nichts, er konnte sich losreißen. Als der Fluggast laut Aussagen von anderen Passagieren eine Stewardess würgte, kam es zu einem Handgemenge. Der Tiroler wurde überwältigt und an den Sitz gebunden.
Als der Mann plötzlich das Bewusstsein verlor, setzte die Maschine zur Notlandung in New York an. Für den jungen Mann kam aber jede Hilfe zu spät, der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.
In einer zweiten Version der Geschichte war keine Rede von Alkohol - hier hieß es, die Notlandung erfolgte wegen akuter Herzbeschwerden. Laut Außenministerium wurde zur Klärung des Sachverhalts eine Obduktion angeordnet.
Passagier gebärdete sich "wie verrückt"
Alexander S. hat sich nach Angaben des Sprechers der Fluggesellschaft Aero Mexico, Mario Maraboto, an Bord "wie verrückt aufgeführt", nachdem er "bereits betrunken in die Maschine eingestiegen" war und "während des Fluges weiter Whiskey trank, den er selbst mitgebracht hatte". Dies berichtet die "Tiroler Tageszeitung" ("TT").
Nach Angaben Marabotos wurde der aus dem Tiroler Oberland stammende 25-jährige Mann mit der Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht. Dort hätten die Ärzte nur mehr den Tod des Tiroler festgestellt. Maraboto: "Der Passagier starb auf dem Weg in die Klinik." Das FBI habe Ermittlungen aufgenommen, so die "TT". Der österreichische Generalkonsul in New York, Sigurd Pacher, erklärte, man sei "im ständigen Kontakt mit den New Yorker Behörden, Obduktionsergebnisse kennen wir noch nicht". (APA/red)
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