Tod in Wien: Mann mit Rad gestürzt und erfroren
- Zunächst war Mord vermutet worden, nun wird Unfall vermutet
- Nachbar vermisste Opfer bei Arbeit und schaute nach
Tod im Schrebergarten in Wien! Der 59-jährige Peter M. wurde am Freitag auf den Steinplatten vor seiner Hütte in Döbling tot aufgefunden. Der Mann, der nur mit einer Unterhose bekleidet war, dürfte durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gestorben sein. Laut dem stellvertretenden Leiter der KD 1, Dr. Hannes Scherz, war der Mann in der Nacht auf dem Heimweg offenbar mit seinem Fahrrad gestürzt und anschließend erfroren.
Nach dem Unfall dürfte sich der 59-Jährige, bei dem Blutflecke und Hämatome festgestellt wurden, zunächst im Garten entkleidet und gereinigt haben. Darauf wies unter anderem ein blutverschmiertes Handtuch hin, das fein säuberlich aufgehängt bei dem Gartenhaus gefunden wurde. Möglicherweise ist er anschließend hilflos vor seiner Hütte auf den Steinplatten erfroren. Das Durcheinander, das die Ermittler vorfanden, - zunächst wurde spekuliert, jemand habe den Schrebergarten durchsucht - dürfte er selbst angerichtet haben.
Der Tote hatte nach ersten Erkenntnissen offenbar ganzjährig in dem Gartenhaus gelebt. Er war allein stehend und hatte für seine Nachbarn des öfteren Handwerkstätigkeiten durchgeführt. Gefunden wurde der Mann von einem Bekannten, dem er eine solche Arbeit versprochen hatte, jedoch nicht aufgetaucht war. (APA/red)
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