Mängellisten an den Unis werden länger
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Mehr Studien- anfänger als bisher!
Die von der Hochschülerschaft der Uni Wien festgestellte Mängelliste wird von Jahr zu Jahr länger. Die Beschwerden betreffen zwar immer wieder die gleichen Probleme, sie treten jedoch immer häufiger auf. So gehören überfüllte Hörsäle, komplizierte Anmeldesysteme, lange Wartezeiten auf Zeugnisse und unerreichbare Professoren zum Alltag der Studierenden in immer mehr Studienrichtungen.
Die Probleme würden sich aber nicht nur auf die Uni Wien beschränken, sondern auch andere Hochschulen betreffen, kritisierte die Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft, Patrice Fuchs. Die seit kurzem geltenden neuen Studienpläne würden an und für sich mehr Lehrveranstaltungen erfordern, da zahlreiche Studenten sich auch noch in den alten Curricula befänden, argumentieren die ÖH- Vertreter. Stattdessen würden weniger Vorlesungen, Übungen und Seminare angeboten, in denen dann auch noch weniger Plätze zur Verfügung stünden.
Vom Platzmangel seien auch immer mehr Studienrichtungen betroffen, so die Studentenvertreter. Neben den "klassischen" überlaufenen Studienrichtungen wie Publizistik und Jus seien mittlerweile auch Fächer wie Politikwissenschaften, Germanistik, Arabistik und Soziologie betroffen.
Verantwortlich für die Probleme macht die ÖH die Politik von Bildungsministerin Gehrer. Den Unis würde immer weniger Geld zur Verfügung stehen, deren Einsparungen wie Aufnahmestopps beim Lehrpersonal und das Streichen von Lehrveranstaltungen würde sich direkt auf die Studenten auswirken. (APA)
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