Schröder und Chirac einig zu EU-Stabilitätspakt
- Pakt soll flexibler ausgelegt werden
- Schröder verteidigt Politik der beiden Länder
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Der deutsche Bundeskanzler Schröder und der französische Präsident Chirac haben sich für eine flexible Auslegung des Stabilitätspaktes der Europäischen Union ausgesprochen. Schröder verteidigte nach einem Gespräch mit Chirac am Sonntagabend in Paris dabei auch die Politik der beiden Länder, die die im Stabilitätspakt gesetzten Grenzen beim Budgetdefizit gegenwärtig nicht einhalten.
"Die EU-Kommission und die Partnerländer in der EU müssen daran interessiert sein, dass in Deutschland und in Frankreich die Wirtschaft wächst", sagte Schröder. Das Wirtschaftswachstum in den beiden Ländern bestimme auch das Wachstum in Europa mit, erklärte er.
Chirac erklärte, das derzeit übermäßig hohe Defizit müsse sicherlich reduziert werden, doch ohne das Risiko einzugehen, einen bisher noch unsicheren Aufschwung kaputtzusparen. (apa)
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