Lufthansa streicht 2.000 Stellen - Neuordnung von Regional-Töchtern
- Airline bestätigt Stellen-Sparplan - Börsianer: "Kein großer Schritt"
- Zeitung: Größere Umstrukturierung bei Regionalgesellschaften
Die deutsche Airline Lufthansa streicht in den kommenden Jahren 2.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland. Verschiedene Teile des Konzerns sind betroffen. Am härtesten erwischt es die Catering-Gesellschaft LSG, wo 1.000 Jobs verloren gehen. Lufthansa bestätigt damit Mediengerüchte, die den Jobabbau schon erwartet hatten.
Die Lufthansa wolle aber weiterhin betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und setze vor allem auf natürliche Fluktuation, hieß es. Insgesamt beschäftigt die Airline in Deutschland mehr als 59.000 Menschen, weltweit sind es 94.135.
Jeder siebte Job bei LSG weg
Bei LSG, dem weltgrößten Anbieter von Bordmahlzeiten für Flugzeuge, steht nun jeder siebte Arbeitsplatz auf dem Spiel. Betroffen seien darüber hinaus 500 bis 600 Jobs bei der Flugzeugabfertigung.
Weitere 200 Stellen sollen im Gebäudemanagement und 100 bei der Fracht-Tochter und Weltmarktführer Lufthansa Cargo wegfallen.
Die Frachtgesellschaft hatte vor wenigen Wochen mitgeteilt, vom kommenden Jahr an mit verkleinerter Flotte zu fliegen. Die Kranich-Airline ist eine der wenigen Fluggesellschaften, die trotz Luftfahrtkrise, Irak-Krieg, Lungenkrankheit Sars und Billigfliegerkonkurrenz bisher auf Kündigungen verzichtet hatte.
Dabei bewährte sich die Krisenklausel im Tarifvertrag der Mitarbeiter am Boden und in der Verwaltung: Bei drastischen Erlöseinbrüchen sieht diese automatische Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnausgleich vor.
(apa, red)
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