Donnerstag, 9. Oktober 2003

US-Arbeitslosenanträge so niedrig wie seit 8 Monaten nicht mehr

  • Anzeichen für allmähliche Entspannung am Arbeitsmarkt

Gute Laune macht sich in den USA breit: Die Anzeichen für eine Entspannung am Arbeitsmarkt werden nämlich immer sichtbarer. So sind die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in diesen Wochen auf den niedrigsten Stand seit acht Monaten gefallen!

Der Rückgang war zudem stärker als von Experten erwartet. Die Finanzmärkte zeigten sich erfreut über die Daten. Die US-Aktienfutures zogen ebenso wie der Dax in Frankfurt kräftig an. Der Euro verlor zum Dollar.

Dem Ministerium zufolge fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 4. Oktober um 23.000 auf 382.000 von revidiert 405.000 in der vorangegangenen Woche. Analysten hatten mit einem weniger starken Rückgang auf 393.000 Anträge gerechnet. Für Analysten ist die Zahl von 400.000 Anträgen eine entscheidende Marke. Erfahrungsgemäß deuten Zahlen darunter auf eine Verbesserung und Zahlen darüber auf eine Verschlechterung am Arbeitsmarkt hin.

Bereits vergangenen Freitag hatte der Arbeitsmarktbericht für September für eine positive Überraschung gesorgt. So haben die US-Unternehmen im vergangenen Monat entgegen den Experten-Erwartungen erstmals seit acht Monaten unter dem Strich wieder Stellen geschaffen.
(apa, red)

9.10.2003 16:09