Devisenmarkt: US-Dollar gerät verstärkt unter Druck
- Europ. Gemeinschaftswährung stieg wieder über 1,18 Dollar
- Experten gehen von weiterem Anstieg des Euro aus
Der US-Dollar ist im Vergleich zum Euro wieder verstärkt unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung ist am Freitag-Morgen wieder über 1,18 Dollar gestiegen. Im frühen Frankfurter Handel kostete die der Euro 1,1807 Dollar. Am Donnerstag war der Euro unter anderem wegen positiver US-Arbeitsmarktdaten noch deutlich unter 1,18 Dollar gerutscht.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,1786 Dollar fest. Ein Dollar kostete damit 0,8485 Euro. Experten gehen davon aus, dass der Euro in den nächsten Handelstagen gegenüber dem Dollar weiter zulegen kann.
Für die Analysten der HSBC Trinkaus & Burkhardt sammelte der Euro mit Kursbewegungen der vergangenen Tage um die 1,18 Dollar Kräfte für den Ausbruch. "Für den Euro stellt die Marke von 1,1859/67 die nächste signifikante Hürde dar", heißt es im Morgenkommentar der Bank. Nach Einschätzung zahlreicher Analysten ist bei einem nachhaltigen Überschreiten dieser Marke der Weg frei für neue historischen Höchstkurse im Vergleich zum Dollar.
Ende Mai hatte der Euro mit 1,1929 Dollar seinen bisherigen Höchststand gegenüber der US-Währung markiert. (APA/Red.)
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