Altersteilzeit: Offenbar Stagnation bei rund 31.000 Beziehern
- Rasanter Anstieg vorbei
- Warten auf PVA-Bescheide führt zu Vorsicht
Die Zahl derer, die in Altersteilzeit arbeiten wollen und können, hat sich nach teils rasanten Anstiegen von durchschnittlich 1.000 Personen im Monat seit August auf etwa 31.000 Bezieher eingependelt. Das AMS verweist aber darauf, dass die Daten mit Unsicherheitsfaktoren behaftet sind.
Nach den - allerdings noch vorläufigen - Zahlen vom Arbeitsmarktservice (AMS) hatte es im August mit 31.491 Altersteilzeitbeziehern den bisherigen Höchstwert gegeben, im September ist er auf 31.297 gesunken.
Probleme mit den Pensionsdaten
So gebe es derzeit für viele, die die Altersteilzeit erwägen, Probleme mit den Pensionsdaten. Jeder Antragsteller braucht ja seinen neuen fiktiven Pensionsstichtag. Man müsste ferner auch damit rechnen, dass im November und Dezember wieder ein Anstieg eintreten könnte, da viele noch die bis Jahresende geltende Regelung der Altersteilzeit ausnützen wollen.
Im Jahr 2000 hatte die Altersteilzeit noch lediglich 6,26 Millionen Euro gekostet, 2001 schnellten die Ausgaben auf 69,4 Millionen Euro hinauf und im Vorjahr waren es bereits 230,3 Millionen Euro (3,15 Milliarden Schilling). Von 2003 bis Ende 2009 wird mit Gesamtkosten von 1.343,7 Millionen Euro (rund 18,6 Milliarden Schilling) gerechnet.
(apa, red)
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