ÖFB-Team: Schopp will "leichte Fehler" abstellen
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Mit 29 Jahren zählt Markus Schopp zu den Routiniers im österreichischen Fußball-Nationalteam. Im Gegensatz zum Großteil seiner ÖFB-Kaderkollegen hat der Brescia-Spieler in seiner Karriere dank zahlreicher Auftritte in Champions League und Serie A schon reichlich internationale Erfahrung gesammelt und weiß den Grund, warum die Krankl-Truppe zuletzt gegen große Kaliber zumeist chancenlos war. "Gegen die Großen machen wir immer leichte Fehler, die zwar in Österreich nicht, auf internationalem Level aber schon bestraft werden", sagt der Mittelfeldspieler.
Das Abstellen dieser Unkonzentriertheiten soll daher im abschließenden EM-Qualifikationsspiel am Samstag im Happel-Stadion gegen Tschechien der Schlüssel zu einer möglichen Sensation sein, wenngleich es auch damit allein nicht getan sein dürfte. "Nun sind die Talente in der Pflicht, an sich selbst zu arbeiten. Ein guter Spieler hat die Fähigkeit, sich durchzusetzen, auch wenn viele Legionäre da sind. Er darf sich nicht mit Teilerfolgen zufrieden geben", forderte der Rechtsfuß von der "jungen Garde".
Vor dem samstägigen Gegner zeigt Schopp Respekt. "Welches Potenzial im tschechischen Team steckt, haben wir in Prag gesehen, das ist eine gewachsene Mannschaft. Die Tschechen haben zwar Personalsorgen, aber das wird für sie kein Problem sein. Für uns wird es nicht leichter, nur weil einige Stars fehlen", ist der Blondschopf überzeugt.
Mit Pavel Nedved ist freilich der größte Star mit von der Partie. "Es gibt sicher Spieler, die mehr Talent haben als er. Nedved aber hat sich irrsinnig viel erarbeitet, geht im Training immer an seine Grenzen, darum ist er auch ein Top-Spieler in der Serie A und eine absolute Führungspersönlichkeit. Er ist auf dem ganzen Platz zu finden, torgefährlich und sucht den freien Raum - ihn wird man über 90 Minuten nicht ausschalten können", schwärmte Schopp vom tschechischen Mittelfeldspieler. (apa/red)
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