EM-Quali: Tormann-Frage auch im Team ein Thema
- Krankl steht hinter Mandl, lässt aber offen, wer Samstag spielt!
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Die zuletzt bei der Wiener Austria gestellte Tormannfrage wirft auch auf das österreichische Fußball-Nationalteam ihren Schatten. ÖFB-Teamchef Hans Krankl stellte sich am Montag in Pamhagen zum Auftakt der Vorbereitung auf das letzte EM- Qualifikationsspiel am Samstag im Wiener Happel-Stadion gegen Gruppensieger Tschechien demonstrativ hinter dem in die Kritik geratenen Austria-Keeper Thomas Mandl.
"Ich kann einem Tormann nicht das Vertrauen entziehen, nur weil ein paar Leute sagen, er hätte in Bregenz ein Tor nicht bekommen dürfen." Krankl wollte sich aber nicht definitiv festlegen, ob der Burgenländer gegen die Tschechen von Beginn an im Tor stehen wird, ist aber überzeugt, dass Mandl auf die Problematik in seinem Verein positiv reagieren wird. Sollte Mandl sein Austria-Stammleiberl verlieren, würde dies dem Teamchef keine schlaflosen Nächte bereiten, denn "ich weiß, dass ich mit Payer auch eine gute Nummer eins hätte".
Mandl von Austria "enttäuscht"
Mandl selbst zeigte sich von den Reaktionen der Austria- Führungsetage nach dem 2:4 in Bregenz "enttäuscht. "Vor zwei, drei Wochen haben wir in einer Aussprache beschlossen, dass alles intern geklärt wird. Warum diese Sachen jetzt von einigen hohen Herren in die Öffentlichkeit getragen wurden, weiß ich nicht. Ich kann mir persönlich nichts vorwerfen", meinte der Torhüter. Vorläufig gilt Mandls Konzentration aber der bevorstehenden Aufgabe mit dem Nationalteam. "Mit den Tschechen haben wir noch eine Rechnung offen, das 0:4 im April war zu hoch."
Krankl hofft auf ein Remis
"Wir wollen uns in diesem Spiel verbessert zeigen", gab Krankl als Devise aus und hofft auf ein Remis. "Das Wichtigste dabei ist die Kulisse. Wenn 12.000 Tschechen ins Stadion kommen, brauchen wir doppelt so viele Österreicher, damit wir ein echtes Heimspiel haben". Bis Montag Vormittag waren 27.000 Karten abgesetzt.
Über die genaue Taktik gegen die seit 17 Länderspielen ungeschlagenen Tschechen ist sich Krankl noch nicht ganz im Klaren. Eine wichtige Rolle dürfte jedoch Rapids Jungstar Ivanschitz zukommen. (apa)
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