ÖFB-Team: Erste Bewährungsprobe für zwei Neulinge
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Zwei österreichische Spieler dürfen im letzten Spiel im Rahmen der Fußball-EM-Qualifikation zum ersten Mal Teamluft schnuppern. Sowohl Rostock-Legionär Gernot Plassnegger als auch GAK-Akteur Joachim Standfest zeigten sich von der Einberufung für die Partie gegen Tschechien am Samstag im Happel-Stadion "überrascht", freuen sich aber auf die bevorstehende Aufgabe.
Plassnegger hatte sich nach eigenen Angaben zuvor mit dem Thema Nationalteam gar nicht befasst. "Ich habe mich nur auf meinen Klub konzentriert, will zeigen, dass ich in Rostock zur Stammelf gehöre", erklärte der 25-Jährige, der in dieser Saison bereits vier Tore vorbereitet hat, auf einen Treffer aber noch warten muss.
Auch für den zweiten Team-Neuling lief es zuletzt mit seinem Verein GAK nicht wunschgemäß. "Unser größtes Problem ist derzeit, dass wir unsere Chancen nicht nützen und blöde Tore kassieren", sagte Standfest, der sich bei den Grazern einen Stammplatz auf der rechten Seite der Viererkette erkämpft hat. "Ich würde zwar lieber offensiver zum Einsatz kommen, spiele aber dort, wo mich der Trainer aufstellt." Dies gelte sowohl für den GAK als auch für das Nationalteam, wo Standfest "auf ein paar Minuten" und damit auf ein Debüt hofft.
Dass es in seinem ersten Länderspiel möglicherweise gleich gegen so ein großes Kaliber wie Tschechien geht, sieht der 23-Jährige nicht als Nachteil. "Für mich ist das positiv, ich habe nichts zu verlieren." Vorläufig ist es für den Steirer aber am Wichtigsten, dass die erstmalige Nominierung keine Eintagsfliege bleibt. "Ich will meine Einberufung rechtfertigen und auch in Zukunft zum Kader gehören." Dies wäre ein großer Schritt, um sein großes Ziel mit dem Nationalteam zu erreichen: "Mein Traum ist es, für Österreich bei der Europameisterschaft 2008 zu spielen." (apa/red)
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