FIS-Sitzung: Streit wegen Verletztenstatus von Maier
- Laut Hujara fällt Salzburger im RTL auf den 27. Rang zurück
- PLUS: Maier - Vom Unfall bis zum Sieg in Kitz (Kasten rechts)
·Maier sauer
Im Riesentorlauf von FIS degradiert
·"Alles o.k."
Sölden bereit für Weltcup-Auftakt
·Hermann Maier
"Ohne Schmerzen würde was fehlen"
·Sag, Hermann...
...ist das deine neue große Liebe?
·Noch zu früh!
Gesamt-Weltcup für Maier kein Ziel
·Hinter Bertolini
Herminator nur 15 Sek langsamer!
·Der Steckbrief
Das ist Triumphator Hermann Maier
Bei den Sitzungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) am Wochenende in Zürich hat es einen Disput zwischen Österreichs Alpinchef Hans Pum und FIS-Renndirektor Günther Hujara gegeben. Grund war die Interpretation von Hermann Maiers Verletztenstatus.
Nach Pums Ansicht hätte Maier im Riesentorlauf Anspruch auf den doppelten Verletztenbonus (Ausfall von zwei Saisonen), was ihm einen Platz in der ersten Startgruppe sichern würde. Hujara stützt sich aber auf einen Paragrafen im Reglement, laut dem der letzte Renneinsatz in dieser Disziplin Ausschlag gebend ist. Dadurch würde Maier, der seinen letzten und einzigen RTL bei seinem Comeback im vergangenen Winter in Adelboden bestritten hat, auf den 27. Platz zurückfallen.
Das ist auch der aktuelle Stand der Dinge, doch ist möglicherweise das letzte Wort noch nicht gesprochen. "Wir lassen das jetzt prüfen und überlegen dann, ob wir eventuell vor den FIS-Vorstand gehen", sagte Pum gegenüber der APA. Im Super G und in der Abfahrt liegt der Salzburger in den Weltcup-Startlisten derzeit auf den Rängen acht bzw. 21. (apa)
