Fechten: Degen-Team beendete WM in Kuba auf Rang sechs
- WM-Punkte zählen für Olympia-Quali doppelt
- Gold an Russland, Silber an Deutschland

Die österreichischen Degen-Herren haben am Donnerstag den Mannschaftsbewerb der Weltmeisterschaften in Havanna auf dem ausgezeichneten sechsten Platz beendet. Zum Abschluss setzte es im Gefecht um Rang fünf eine knappe 43:44-Niederlage gegen Südkorea. Gold ging dank eines 45:40-Finalerfolges über Deutschland an Russland.
Christoph Marik, Marcus Robatsch, Michael Switak und Ersatzmann Jörg Mathe stießen in Kuba dank Auftakterfolgen über Belgien (45:28) und Titelverteidiger Frankreich (45:43) bis ins Viertelfinale vor. Erfolgsgarant der ÖFV-Truppe war dabei Marik, der zweifache Gesamtweltcupsieger aus Niederösterreicher deklassierte u.a. den frisch gebackenen französischen Weltmeister Fabrice Jeannet mit 10:3. Im Viertelfinale war jedoch gegen den späteren Bronze-Gewinner Schweden mit 35:37 Endstation. In der Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht gab es zunächst ein 45:36 über Italien, zum Abschluss folgte dann das 43:44 gegen die Südkoreaner.
Für die Olympia-Qualifikation zählen die bei der WM geholten Punkte doppelt. Entscheidend ist der Stand der Weltrangliste am 31. März 2004, die Top-4 sind direkt für Athen qualifiziert. In Griechenland sind dann nur insgesamt acht Teams am Start.
Österreichs Degen-Damen gescheitert
Österreichs Degen-Damen Andrea Rentmeister, Martina Genser, Claudia Panuschka und Dorit Heintzel sind am Freitag bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Havanna im Teambewerb gleich in der ersten Runde gescheitert. Im Duell um den Einzug unter die letzten 16 setzte es gegen Rumänien eine 30:45-Niederlage.
(apa/red)
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