China startet Riesenprogramm für Hochwasserschutz
- 300.000 Menschen in gefährdeten Gebieten sollen umgesiedelt werden

Nach den schweren Überschwemmungen in diesem Sommer hat die chinesische Regierung 38 Milliarden Yuan (rund 3,9 Mrd. Euro) zur Eindämmung des Huai-Flusses freigegeben. Das auf fünf Jahre angelegte Programm soll vor allem frühere Schutzprojekte reaktivieren, die wegen Geldmangels seit rund einem halben Jahrhundert auf Eis liegen, berichtete am Sonntag die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Diese sehen unter anderem die Umsiedelung der Bewohner aus besonders hochwassergefährdeten Gebieten vor. Laut Xinhua sind davon rund 300.000 Menschen betroffen.
Das Huai-Tal wurde allein in den vergangenen fünf Jahrhunderten rund 300 Mal überflutet. Bei der schwersten Überschwemmung der letzten 50 Jahre starben in diesem Sommer 19 Menschen, mehr als 390.000 Häuser wurden zerstört.
(apa)
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