US-Vorstoß: EU lehnt Sanktionen gegen Syrien ab
- Kommission hält an Verhandlungen mit Damaskus fest
- US-Abgeordnetenhaus stimmte zuvor für Sanktionen
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Die EU lehnt den Vorstoß des US-Abgeordnetenhauses zur Verhängung von Sanktionen gegen Syrien ab. "Wir fassen keine Sanktionen ins Auge. Das ist nicht unsere Politik", sagte eine Sprecherin von EU-Kommissar Patten am Donnerstag in Brüssel. Eine "Isolierung" des Landes wäre kontraproduktiv. Die EU wolle Probleme mit Damaskus weiter auf dem Verhandlungsweg lösen.
In den nächsten Tagen werde es Gespräche mit hochrangigen syrischen Vertretern geben, kündigte ein Sprecher der Brüsseler Behörde an. Dabei sollten die Lage der Menschenrechte, der Terrorismus und wirtschaftliche Probleme zwischen der EU und Syrien erörtert werden.
Der Außenpolitische Ausschuss des US-Abgeordnetenhauses hatte sich zuvor mit großer Mehrheit für Sanktionen gegen Syrien ausgesprochen. Das Gremium warf Damaskus vor, den Terrorismus zu unterstützen und am Bau von Massenvernichtungswaffen zu arbeiten. Das Verhältnis zwischen den USA und Syrien ist angespannt und hat sich seit dem Irak-Krieg weiter verschlechtert. (apa)
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