USA verstärken Druck auf Syrien: Außenausschuss spricht sich für Sanktionen aus
- Vorwürfe: Unterstützung des Terrorismus und Entwicklung von Massenvernichtungswaffen
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Der Außenausschuss des US-Abgeordnetenhauses hat sich mit großer Mehrheit für Sanktionen gegen Syrien ausgesprochen. Das Gremium warf Damaskus am Mittwoch zudem vor, den Terrorismus zu unterstützen und am Bau von Massenvernichtungswaffen zu arbeiten.
Das Verhältnis zwischen den USA und Syrien ist angespannt und hat sich seit dem Irak-Krieg weiter verschlechtert. Washington sieht in Damaskus nach der Entmachtung des irakischen Präsidenten Saddam Hussein einen der Hauptgegenspieler im Nahen Osten. Nach dem israelischen Luftangriff auf angebliche Trainingslager palästinensischer Extremisten in Syrien am Wochenende hatte sich Washington mit Kritik zurückgehalten und eine syrische Resolution im UN-Sicherheitsrat verhindert.
Syrien hat Israel bei weiteren Luftangriffen auf sein Staatsgebiet mit militärischen Reaktionen gedroht. Der syrische Botschafter in Spanien, Mohsen Bilal, sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch: "Wenn Israel Syrien ein, zwei und drei Mal angreift, werden natürlich das Volk Syriens und die Regierung Syriens und die Armee reagieren, um uns selbst zu verteidigen."
Der UN-Nahostbeauftragte Terje Roed-Larsen hat währenddessen vor einer Ausweitung des Nahost-Konflikts gewarnt. Alle Seiten müssten "größte Zurückhaltung" üben, sagte Roed-Larsen am Mittwoch in Beirut. UN-Generalsekretär Kofi Annan sei sehr besorgt, dass die ohnehin "angespannte und schwierige" Lage eskaliere und sich der Konflikt ausweite. Den israelischen Angriff nannte Roed-Larsen "gefährlich".
(apa)
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