Mittwoch, 8. Oktober 2003

Vier-Augen-Gespräch von Schröder und Putin: "Fortdauernde breite Übereinstimmung"

  • Theman waren Irak, Afghanistan und Naher Osten

Der deutsche Bundeskanzler Schröder und der russische Präsident Putin haben am Mittwochabend bei ihrem Vier-Augen-Gespräch in Jekaterinburg über die Lage im Irak, Afghanistan und dem Nahen Osten gesprochen. Wie aus deutschen Regierungskreisen verlautete, gab es eine "fortdauernde breite Übereinstimmung" in diesen Fragen.

Schröder war am Abend in der Stadt im Ural eingetroffen, in der die sechsten deutsch-russischen Konsultationen stattfinden. Dabei sollten am Donnerstag unter anderem mehrere Wirtschaftsabkommen unterzeichnet werden sowie weitere Vereinbarungen, unter anderem zum Transit des deutschen ISAF-Kontingents und über Visa-Erleichterungen.

In der Irak-Frage seien sich Deutschland und Russland einig, dass die Vereinten Nationen eine stärkere Rolle spielen müssten, hieß es in den Regierungskreisen. Zudem müsse es eine möglichst schnelle Übertragung der Souveränität auf das irakische Volk geben.

(apa)

8.10.2003 21:46