Mittwoch, 8. Oktober 2003

Arnie for President? So kann er ins Weiße Haus einziehen!

  • NEWS: Nötige Verfassungs- änderung schon erarbeitet!
  • Plus: Das sagt Arnie in seiner ersten Pressekonferenz!

In Kalifornien hat es Arnold Schwarzenegger schon geschafft: Der Austro-Amerikaner wurde Gouverneur des "Golden State". Höhere politische Weihen sind ihm derzeit verwehrt: Laut Verfassung dürfen nur gebürtige US-Bürger Präsident der Vereinigten Staaten werden. Wie die aktuelle Ausgabe von NEWS berichtet, wird hinter den Kulissen aber an einer Änderung gearbeitet. Wird Arnie also tatsächlich eines Tages zum Präsidenten der USA gewählt?

Bis zum heutigen Tag gilt Artikel II, Sektion 1 der amerikanischen Verfassung: "Keine Person soll - außer sie ist in den Vereinigten Staaten geboren oder ist zum Verabschiedungszeitpunkt dieses Gesetzes amerikanischer Staatsbürger - für das Amt des amerikanischen Präsidenten wählbar sein."

Reichen 20 Jahre US-Staatbürgerschaft?
Am 10. Juli jedoch hat ein Senator aus Utah eine Verfassungsänderung präsentiert. "Eine Person, die amerikanischer Staatsbürger ist oder zumindest seit 20 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt und auch ansonsten die Voraussetzungen für die Wählbarkeit für das Amt des amerikanischen Präsidenten besitzt, soll nicht nur aufgrund dessen unwählbar sein, dass sie nicht in den Vereinigten Staaten geboren ist." Im Klartext bedeutet das: In Zukunft soll es reichen, seit mindestens 20 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft zu besitzen.

Senator Hatch ist übrigens nicht irgendein Senator - er ist der Vorsitzende des Rechtsausschusses des Senats, wo die meisten Verfassungsänderungen ihren Ursprung haben. Und -Zufall oder nicht - Arnie gilt als Freund und Finanzier des Senators. Das Gesetz ist geradezu maßgeschneidert für Schwarzenegger: Der Neo-Gouverneur ist auf das Jahr genau 20 Jahre Bürger der USA.

Eine derartige Verfassungsergänzung hätte gute Chancen, geltendes Recht zu werden: 38 Staaten müssten den Entwurf ratifizieren, das Papier wäre eine Geste in Richtung einer "Nation von Immigranten". Das entspricht dem Selbstverständnis der USA und fände wohl auch politische Mehrheiten.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!

8.10.2003 13:55