Tirol: Vermisster 5-Jähriger tot in Bachbett aufgefunden
- Feuerwehr pumpte Wasser ab
- Jacke wurde bereits am Samstag in Bach gefunden
Die riesige Suchaktion nach dem seit Freitag vermissten Fünfjährigen aus Mieming hat am späten Sonntagnachmittag ein trauriges Ende genommen. Der Bub wurde tot im Lehnbach gefunden.
Beim Lehnbach handelt sich um jenes Gewässer, in dem am Samstag die Jacke des Buben gefunden worden war. Der Bach war am Sonntagnachmittag von etwa 100 Feuerwehrmännern trocken gelegt worden, hatte der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Mieming der APA erzählt. Das Wasser des Baches war in einen anliegenden Badesee und in umliegende Felder gepumpt worden.
Bei der Suche nach dem Buben war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von etwa 500 bis 600 Feuerwehrmänner im Einsatz gewesen. Diese hatten den Inn und seine Ufer von Stams (Bezirk Imst) im Tiroler Oberland bis Kirchbichl (Bezirk Kufstein) im Tiroler Unterland nach dem Buben durchforstet. Auch ein Hubschrauber des Innenministeriums, zahlreiche Bergrettungen, Bergwacht, Rotes Kreuz, ein Canyoning-Team, Gendarmerie und Freiwillige waren im Großeinsatz gestanden.
Der Fünfjährige hatte sein Elternhaus am Freitag gegen 16.00 Uhr verlassen. Auf einem Fußballplatz im Ortsteil Weidach war der Bub dann um etwa 17.30 Uhr zuletzt gesehen worden. Gegen 19.20 Uhr erstattete die Großmutter des Kindes Vermisstenanzeige, worauf die groß angelegte Suchaktion eingeleitet wurde. (apa)
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