Unis melden: Steigende Studienanfänger-Zahlen
- Trend vom Vorjahr setzt sich vort!
- Uni Boku verzeichnet um 30% mehr Studenten
Wie schon im Vorjahr melden viele Universitäten auch heuer wieder steigende Zahlen bei den Studienanfängern. So gab es an der Universität für Bodenkultur Wien gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 30 Prozent. Auch Technische Universität Wien, Uni Graz und Montan-Uni Leoben melden einen Trend nach oben. Ein leichtes Plus gibt es an der größten Hochschule des Landes, der Uni Wien.
An der TU Wien wurden bis dato 2.675 Neuanfänger gezählt, zum gleichen Stichtag im Vorjahr waren es erst 2.565 gewesen. Ähnlich sieht es an der Uni Graz aus. Hier gab es bis Freitag 3.057 Studenten, die schon den Studienbeitrag bezahlt haben. Zum Vergleichstag 2002 waren es 2.859. An der Montan-Universität Leoben geht es nach den Einbrüchen nach der Einführung der Studiengebühren nun wieder anhaltend aufwärts, 254 Erstinskribierende waren bis Freitag gemeldet, im Vorjahr waren es erst 233 gewesen.
An der WU in Wien könnte es nach den Rekordzuwächsen von rund 30 Prozent bei den Anfängern im vergangenen Jahr heuer ein leichtes Minus geben. Doch das sollte dem langjährigen Trend an der einzigen Wirtschaftsuniversität Österreichs - durchschnittlich jährlich plus zehn Prozent in den vergangenen fünf Jahren - keinen Abbruch tun, ist man im WU-Rektorat überzeugt.
An der Uni Wien erwartet man nach den bisherigen Neuanmeldungen steigende Tendenz. Bisher waren es rund 8.500, damit ist man nur noch wenig von den Gesamtdaten des Vorjahres (8.783) entfernt. "Wenn es so weitergeht, schließen wir mit einem Plus", hieß es dazu seitens des Rektorats. (APA/red)
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