Eurofighter: Österreich findet keine Leih-Maschinen
- Ab 2005 keine Luftüberwachung? Eurofighter kommt erst 2007
- Platter weist Spekulation zurück - gibt aber Anfrage zu
In Österreich droht eine Lücke bei der Luftraumüberwachung ab 2005: Weil die Draken ausgemustert werden, die bestellten Eurofighter aber erst 2007 geliefert werden, hat die Regierung die am Eurofighter-Projekt beteiligten Länder Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien um Hilfe für die Übergangszeit gebeten. Platter weist Bericht als reine Spekulation zurück.
In Deutschland, dem einzigen Land das Österreich Hilfe zugesagt hatte, sind laut "Standard" zu wenige Jets verfügbar. Daher versuche das deutsche Verteidigungsministerium, die übrigen "Eurofighter-Länder" zu überreden, Österreich jeweils eine Maschine zur Verfügung zu stellen.
Aber die Eurofighter-Partner winkten ab: Italien habe sich selbst Abfangjäger aus Großbritannien und den USA ausgeliehen. In London hieß es laut diesem Zeitungsbericht, man warte selbst auf die Eurofighter. In Spanien wollte das Verteidigungsministerium keinen Kommentar abgeben.
Platter dementiert zum Teil
Laut Verteidigungsminister Platter sind mindestens sechs Eurofighter notwendig, um den österreichischen Luftraum ausreichend zu überwachen. Das Verteidigungsministerium hat auf Anfrage der APA den "Standard-Bericht als "reine Spekulation" zurück gewiesen. Seitens des Verteidigungsministeriums wird bestätigt, dass sich Platter an seine Ministerkollegen in den Betreiberländern gewandt hat, um ein Einstiegspaket für die Eurofighter zu schnüren. "Derzeit laufen die Gespräche auf Expertenebene. Jede Schlussfolgerung vor Beendigung dieser Gespräche sind verfrüht und reine Spekulation", hieß es. (apa)
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