Blackout in Wien: Straßen- beleuchtung war ausgefallen!
- Defekter Computer knipste die Lichter eigenmächtig aus
- PLUS: Blackout-Bilder aus Amerika, London, Italien, ...
Plötzlich war es in Wien finster. Die komplette Straßenbeleuchtung der Bundeshauptstadt fiel am Dienstag aus. Nun wurde der Grund gefunden: Ein Softwarefehler. Der so genannte Redundanzrechner schaltete die Beleuchtung ein, der Rechner des Lastverteilers hatte offenbar etwas dagegen und knipste die Lichter der Stadt nur Minuten später wieder aus. Wieso er sich dazu entschieden hat, ist aber noch unklar.
Passiert ist nach Darstellung der WienEnergie Folgendes: Der Lichtmelder gab bei einsetzender Dämmerung - um 18.20 Uhr - routinemäßig ein Signal an den Rechner des Lastverteilers, nun die Beleuchtung einzuschalten. Der Rechner reagierte allerdings nicht. Daraufhin wartete der für solche Fälle zuständige so genannte Redundanzrechner rund 20 Minuten, ehe er aktiv wurde und den Befehl gab, die Straßenbeleuchtung einzuschalten. Das geschah um 18.57 Uhr. Drei Minuten später gab der erste Rechner allerdings den Befehl, die Straßenbeleuchtung wieder auszuschalten. Wie er dazu kam, das wird jetzt untersucht. Jedenfalls wurde die Straßenbeleuchtung schließlich händisch aktiviert.
"Man fährt ins Dunkle"
"Von Klosterneuburg kommend fährt man ins Dunkle, auf der Tangente ist es komplett finster", schilderte ein Mitarbeiter des ÖAMTC die Situation. Verkehrsteilnehmer wurden via Radio aufgefordert, vorsichtig zu sein. Ampelanlagen waren von der Störung nicht betroffen. (APA/red)
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