Montag, 6. Oktober 2003

Grasser an Haupt: "Österreich steht hervorragend da"

  • Kritik an Wirtschaftspolitik nicht nachvollziehbar, da Haupt alle Entscheidungen mitgetragen habe
  • "Reformkurs hat Früchte getragen"

Nun wehrt sich auch Finanzminister Karl-Heinz Grasser gegen den Vorwurf von FP-Chef Herbert Haupt, dass die Wirtschaftspolitik der Koalition gescheitert sei. Österreich stehe "hervorragend" da, kontert Grasser die Kritik von Haupt. Auch Wirtschaftsminister Martin Bartenstein hatte die Attacken zurückgewiesen.

"Haupts Aussage entspricht nicht den Tatsachen und ist nicht nachvollziehbar", meinte der Finanzminister in einer Aussendung Montag Abend und verweist auf den internationalen Vergleich, in dem Österreich "hervorragend" dastehe. Die Kritik des Vizekanzlers ist für Grasser auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil Haupt als Regierungsmitglied jede der getroffenen finanz- und wirtschaftspolitischen Entscheidungen mitgetragen habe.

Die Abgabenquote sei gesunken, jeder Österreicher könne sich um zehn Prozent mehr leisten als der EU-Durchschnittsbürger. "Diese Zahlen beweisen, dass der Reformkurs der Regierung Früchte getragen hat," betont Grasser.

(apa/red)

6.10.2003 19:59