"Club Jörg": Ende des "FPÖ-Kuschelkurses gegenüber Schüssel"
- "Sich wieder auf die freiheitlichen Grundpositionen besinnen"
- FP und VP sind "inhaltlich keine unterscheidbaren Parteien" mehr
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Droht eine Regierungskrise? Nach der Wahlschlappe der FPÖ bei den Landtagswahlen in Oberösterreich fordert nun der Landessprecher des "Club Jörg", Werner Kneidinger, Konsequenzen: "Jene Politiker, die sich vor den Wahlen selbst eine 'Schmerzgrenze' von 10 Prozent gesetzt hatten, sollten sich überlegen, ob das katastrophale Wahlergebnis in Oberösterreich nicht eine klare Absage des Wählers an den FPÖ-Kuschelkurs gegenüber Schüssel und der ÖVP ist". Auch Herbert Haupt kritisierte in der Fernsehpressestunde die Regierung. Im Zentrum seiner Kritik: Karl-Heinz Grasser und Martin Bartenstein (siehe Kasten rechts).
Die FPÖ und die ÖVP seien für den Bürger "inhaltlich keine unterscheidbaren Parteien" mehr, weil sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene "grundlegende FPÖ-Positionen" aufgegeben worden seien, so Kneidinger, der weiters betonte: "Der 'Club Jörg' fordert die Parteispitze der FPÖ in ernster Stunde auf, sich wieder auf die freiheitlichen Grundpositionen im Sinne des FPÖ-Parteiprogrammes zu besinnen und eine von der ÖVP unterscheidbare Politik für den Bürger zu betreiben".
Ansonsten sei zu befürchten, "dass die FPÖ-Stammwähler das nächste Mal nicht nur zu einem schmerzhaft hohen Anteil bei den Wahlen zu Hause bleiben, sondern dass viele von ihnen gegen ihre bisherige eigene Partei wählen werden", hieß es in der Aussendung. (apa)
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