Donnerstag, 2. Oktober 2003

US-Automarkt: BMW, VW und Porsche legen zu

  • DaimlerChrysler aber mit Absatzminus von 15 Prozent
  • PLUS die Bilder der Neuheiten bei Mercedes, Porsche, BMW,....

Die deutschen Autobauer BMW, Volkswagen und Porsche haben auf dem hart umkämpften US-Markt haben im September ihre Verkaufszahlen gesteigert. DaimlerChryser bleibt dagegen das Sorgenkind: Sowohl die Marke Mercedes-Benz als auch die US-Tochter Chrysler setzten wie bereits im August weniger Autos als vor einem Jahr ab. Dies geht aus den vorgelegten US-Absatzzahlen hervor.

Der Gesamtabsatz aller deutschen Anbieter stieg gegenüber September 2002 um mehr als sechs Prozent auf 1,3 Mio. Stück. Der Branchenführer General Motors verkaufte im heimischen Markt 367.496 Autos oder 13 Prozent. Ford steigerte den US-Absatz unter Einschluss von Volvo, Jaguar und Land Rover um fünf Prozent.

DaimlerChrysler weiter mit Problemen
Bei der Chrysler Group gab es hingegen ein Absatzminus von 15 Prozent auf 147.114 Autos. Trotzdem hat sich Chrysler damit wieder vor Toyota (140.754 Autos) in die Spitzengruppe der "großen Drei" geschoben. Toyota hatte Chrysler in den USA im Vormonat erstmals vom dritten Platz verdrängt.

GM, Ford und Chrysler lieferten sich erneut Preisschlachten mit Rabatten bis zu 4.000 Dollar (3.427 Euro) je Auto. Der Chrysler-Absatz ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um sechs Prozent auf 1,621 Millionen Stück gesunken.

Mercedes-Benz USA verbuchte im September einen Absatzrückgang um 1,4 Prozent. Der S-, E- und C-Klasseverkauf legte zu, während der M-Klasse-Geländewagen auf geringeres Interesse stieß.

Die BMW Group erhöhte ihren Absatz gegenüber September 2002 um zwei Prozent auf 18.828 Stück. Während der X5-Geländewagen gut lief, gab es bei den Siebener- und Dreiermodellen und dem Mini Rückschläge. BMW hat seit Jahresanfang insgesamt 204.183 Fahrzeuge verkauft, plus neun Prozent.

Porsche steigerte Absatz um 96 Prozent!
Porsche steigerte seinen Absatz dank des Geländewagens Cayenne um 96 Prozent. Der 911er-Verkauf zog ebenfalls an, während der Boxster-Absatz weiter schrumpfte. Porsche hat seit Jahresbeginn in seinem wichtigsten Markt 20.422 Sport- und Geländewagen verkauft (plus 21 Prozent).

Der Touareg-Geländewagen trug im September zu einem leichten Absatzanstieg bei der Volkswagen of America bei. Die VW-Tochter lieferte im September 27.904 Autos aus oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dagegen gab es beim Passat und beim Jetta Einbußen. VW hat seit Jahresbeginn in den USA 231.912 Autos abgesetzt, minus 12,3 Prozent.

Audi musste im September ein Verkaufsminus von fünf Prozent auf 6.256 Autos hinnehmen. Gewinner war der A8, dagegen schwächelte der A6. Die US-Auslieferungen von Audi lagen zwischen Januar und September fast unverändert. (APA/Red.)

2.10.2003 12:24