NEWS: Tirols LH van Staa kritisiert Bundesregierung
- Reformen "zu rasch, zu schmerzhaft"
- Schüssel nach Wahlen beschädigt? Van Staa sagt nicht Nein
·ÖVP-Vorstand
Schüssel: Müssen Arbeit "optimieren"
·Nach OÖ-Wahl
Pühringer kritisiert Bundesregierung
Deutliche Kritik an der Bundesregierung übt der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "NEWS". Die nötigen Reformen seien "zu rasch, zu schmerzhaft". Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Voest oder der Buwog-Wohnungen meinte er: "Der blanke Neoliberalismus ist sicher kein guter Ratgeber." "Eindringlichst" warnte er vor der "Zerschlagung der Universitäten" durch die Bundesregierung.
Die Frage, ob Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) durch die Wahlen in Tirol und Oberösterreich beschädigt sei, verneinte Van Staa nicht. Er antwortete nur: "Na ja, beschädigt sind die Erwartungshaltungen der ÖVP in Tirol und Oberösterreich worden. Da gibt's nix schönzureden." Wobei in Tirol die Bundespolitik "nicht in so einem Ausmaß wie in Oberösterreich" geschadet habe.
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