Mittwoch, 1. Oktober 2003

NEWS-Gallup-Umfrage: Schafft Haider FP-Trendwende in Kärnten?

  • 64% der Kärntner skeptisch, SP mit 41% vor FP mit 30%, VP 21%, Grüne 6%
  • Vor Duell um Salzburger Landeshauptmann VP 41%, SP 39%, Grüne 9%, FPÖ 8%

In Salzburg muss Landeshauptmann Franz Schausberger (ÖVP) um Platz Eins und den Chefsessel bangen, weil ihm die sozialdemokratische Herausforderin Gabi Burgstaller gefährlich nahe gekommen ist, in Kärnten ist die FPÖ weit hinter hinter die SPÖ zurückgefallen. NEWS ließ unmittelbar nach den Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol die Chancen der Parteien für die nächsten beiden Wahlen abfragen, und die Daten des Gallup-Institutes, die NEWS in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, lassen spannende Wahlgänge erwarten:

Auf die NEWS-Gallup-Frage "Glauben Sie, dass es Landeshauptmann Haider gelingt, den Abwärtstrend der FPÖ entscheidend umzudrehen" zeigt sich die große Mehrheit der Kärntner skeptisch:

  • 64% der Kärntner glauben nicht, dass Haider eine Trendwende für die FPÖ schafft.
  • 28% glauben, dass Haider es schafft den Abwärtstrend umzudrehen
  • In der Gruppe der deklarierten Kärntner FPÖ-Wähler glaubt mit 57 % eine klare Mehrheit an neuen Aufschwung der FPÖ mit dem Spitzenkandidaten Jörg Haider.

    Derzeitiger Stimmenstand bei Sonntagsfrage in Kärnten nach der neuesten NEWS-Gallup-Umfrage:
    SP mit 41% vor FP mit 30%, VP 21%, Grüne 6%. Von den 1999 erreichten 42,1 Prozent Wählerstimmen ist Jörg Haider heute weit entfernt. Allerdings könnte Haider noch den Landeshauptmann-Bonus ausspielen:
  • In der Direktwahl-Frage führt Haide mit 37 Prozent vor SPÖ-Landeschef Peter Ambrozy mit 31 Prozent.
  • Und: 39 Prozent der Kärntner zeigen sich zufrieden mit Haiders Arbeit als Landeshauptmann.

    Weitaus knapper ist die Ausgangslage derzeit für die ebenfalls am 7. März 2004 geplanten Landtagswahlen in Salzburg:
  • Salzburgs Titelverteidiger Schausberger, der 1999 auf 38,8 Prozent der Stimmen gekommen war, darf zwar mit einem Zuwachs auf 41 Prozent rechnen. Aber seine Herausforderin Gabi Burgstaller könnte ihm mit einer Steigerung von 32,5 auf 39 Prozent gefährlich naherücken.
  • Sensationell das Ergebnis der Frage nach einer Direktwahl des/der Landeschefs/in: 42 Prozent würden Schausberger direkt in den Chefsessel wählen, aber schon 40 Prozent würden seiner jungen Stellvertreterin ihre Stimme geben.

    Alle Details zu den Umfragen finden Sie im neuen NEWS!

    1.10.2003 12:30