Studie: Kredite würden durch neue EU-Richtlinie 0,6 Prozent teurer
- Booz Allen-Erhebung über Effekte von EU-Richtlinienplan im Auftrag der Banken
Die EU plant eine neue Verbraucher-Kreditrichtlinie. Tritt die in Kraft, hieße das für private Kreditnehmer in Österreich eine spürbare Verteuerung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Bundeskreditsparte der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Auftrag gegeben hat.
Belastet würden sowohl Verbraucher als auch Banken, hieß es bei der Studienpräsentation in Wien. Das Gutachten der Beraterfirma Booz Allen errechnete für Österreich zusätzliche Belastungen von 313 Mio. Euro jährlich.
"Umgerechnet auf das Kreditvolumen von 54 Mrd. Euro (ohne Bausparkredite) würde sich die Belastung auf 0,6 Prozent belaufen".
Die Bundeskreditsparte will die Ergebnisse der Studie jetzt an die EU-Kommission und an das Europaparlament übergeben.
(apa, red)
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